Die spinnen, die Briten… Mittwoch, Dez 23 2009 

Sind wir nicht alle ein wenig Nazis und können uns prinzipiell mit der Ideologie Hitlers anfreunden???

Wenn man den Darstellungen der Labour – Regierung unter Tony Blair und anderen folgt, könnte man das fast glauben. Bestrebungen, bestimmte „Kreise der Gesellschaft“ schon vor der Geburt zu brandmarken und auszuschließen bzw. zu überwachen, sind schon sehr nah an der Ideologie, die hier in Deutschland schon schwierig zu handhaben ist, in Österreich konsequent ignoriert wird, und anscheinend in England offen praktiziert werden kann, mit staatlicher Genehmigung, wohlgemerkt!

folgende Artikel lohnt es sich auch nach weiterführenden Links zu durchstöbern und sich weiter zu belesen. Je tiefer man einsteigt, desto erschütterter ist man…

Ausgangspunkt

erster weiterführender Artikel

Ich bin echt sprachlos… deswegen schreib ich ja :-D

Religion… Dienstag, Dez 22 2009 



Hmm,
Religion ist nicht das, was ein anderer Dir erzählt…
Religion ist das, was Dir bis ans Herz geht!

Konferenz pro status quo Mittwoch, Dez 16 2009 

Da glaubt doch keiner mehr daran, dass sich essentiell etwas ändert, wenn im Umfeld einer Konferenz sämtliche friedlichen und ernst gemeinten Demonstrationen behindert, gestoppt oder verboten werden. Wenn zudem NGOs an Ihrer Arbeit gehindert werden, während Industrievertreter weiterhin Lobbyarbeit machen dürfen, und zudem auch Offizielle und Regierungsvertreter von der Polizei mit Schlagstöcken und Haft bedroht werden. Wie soll denn da in „entspannter“ Atmosphäre eine grundlegende Änderung des Klimas mit allen wichtigen Treibhausgasemittenten beschlossen werden?!
Ich bin der Meinung, dass dies alles eingefädelt ist, und wie so vieles Lippenbekenntnisse bleiben, und das, was beschlossen wird, hinterher auch noch schön gerechnet wird, damit wir unsere Ziele ohne Mühe erreichen, und eine „weiße Weste“ behalten, während Inselstaaten wie Tuvalu nicht einmal ernsthaft gehört werden.

Schadeeee, schadee Dienstag, Dez 1 2009 

Das gute alte Mangos, in dem ich unter anderem meinen Bachelor – Abschluss feierte, oder mit den Chaoten Ihren Tag an meiner der FH, hat leider die Tore dicht gemacht. Die zwei Gerichte (zu genau den beiden oben genannten Anlässen), die ich dort aß, waren super lecker, und für Jena ziemlich außergewöhnlich.
Gut, mittlerweile gibt es auch ein passables Sushi – Bar und Konglomerat von anderen Restaurants, aber irgendwie bin ich der Meinung, dass das Mangos da gut hingepasst hätte. Aber wenn die Studenten zu konservativ oder zu asiatisch geprägt sind…
Die Speisekarte vom Mangos war ja auch eher afrikanisch – karibisch.
Natürlich ist da kein Vakuum entstanden, in dem mafiös aufgeteiltem Kneipen / Restaurant Umfeld kann so etwas gar nicht entstehen. Da ist jetzt einer von gefühlten 10.000 Italienern der Stadt… mal sehen, wie lange.

JUNGes Gemüse Freitag, Nov 27 2009 

Was hat er gewusst? Hat er Informationen zurück gehalten? Warum hat er nicht früher etwas gesagt, warum hat er nicht früher etwas unternommen, warum hat er nicht früher personelle Konsequenzen gezogen?
Was hätte es gebracht…?
Ich mein, personelle Konsequenzen müssen bei Fehlverhalten, dass Menschenleben kostet, gezogen werden, und eine Vertuschung darf nicht passieren (nicht in einer Demokratie wie unserer zumindest). Aber was hätte es letztendlich gebracht? Diese ganzen Fragen, die öffentlich gestellt werden bringen doch keinen einen Deut weiter. Diese Fragen gehören vor einen Untersuchungsausschuss, oder vor den Kadi… nicht in die Presse, die sollte darüber Berichten, was warum passiert ist…

so bootleggen sie sich durch’s Land… Sonntag, Nov 15 2009 

oder eigentlich durch die ganze Welt.

Für Genießer aus Jena und Umgebung längst ein Begriff, aber einer wachsenden Gemeinde aus der ganzen Welt bekannt, ist die a-capella Gruppe „Octavians“.
Ich hab mir mal die Zeit genommen, und mir einige Sachen bei Youtube angehört, und finde, dass da sehr sehr schöne Sachen mit dabei sind, die es Wert sind, dass man mal darauf aufmerksam macht.
Und Youtube bootleggt Sie sozusagen durch die Welt, da alles Live-Mitschnitte sind, mit wechselnder Technik, weshalb die einzelnen Lieder auch nicht wirklich homogen klingen, sondern je nach Auftrittsort und Aufnahmetechnik unterschiedlich…

aber hört und seht selbst:

Zusammenfassung

Ausgewählte Beispiele:

übrigens:
für die, die’s noch nicht wussten:
Bootlegs sind (auf die Musik bezogen) in der Regel nicht käuflich erwerbbare Mitschnitte… zumindest das, was ich gerade meine ;-)

BAM! Sonntag, Nov 8 2009 

und da bist Du auf einmal sehr froh, wie gut es Dir geht – in Deinem Zimmer sitzend, einen riesigen Monitor vor Dir, Freunde, die Du anrufen kannst, und mit nicht ganz so viel Hass und Vorurteilen in Deiner Nachbarschaft, wie in anderen Gegenden…

Ich habe gerade LA Crash gesehen…

Deutsch-russische Freundschaft?! Freitag, Nov 6 2009 

Ich habe irgendwann einmal in einem Buch über Geheimdienste Deutschlands und Russlands gelesen, dass Deutschland immer wunderbar prosperierte, wenn es eine enge Freundschaft mit Russland unterhielt. In demselben Buch wird inhärent auch dargelegt, dass diese Zeiten mitunter schwierig für die restlichen (Ost-)europäischen Staaten waren, da sich Deutschland aufgrund von Bevölkerungsreichtum und Marktmacht (Exportmacht) hervorragend als Hegemonialmacht in Europa eignet. Anscheinend ist das einigen Leuten wieder bewusst geworden. Denn Deutschlands größte Schwäche ist mittlerweile der Rohstoffmangel. Schafft man es, ungünstige Beschaffungslagen für deutsche Unternehmen zu erzeugen, dann wird Deutschland irgendwann die Puste ausgehen (siehe 2ter Weltkrieg). Das logischste ist deshalb, mit Moskau in einen Dialog zu treten, der beide Seiten mit Vorteilen bedenkt, aber meistens zu Lasten der Staaten zwischen den beiden großen Mächten geht.
Wenn man über die Verwicklungen und die beteiligten Partner des jüngst gescheiterten Opel-Magna – Deals nachdenkt, fällt einem eine, theoretisch für Deutschland und Russland günstige Konstellation auf. Konkurrenten werden aus dem Weg geräumt (Werke in Polen und Großbritannien, Haupteigentümer in Amerika), und die Wirtschaftsbeziehungen derart gestärkt, dass Deutschland dabei doch übermäßig gegenüber anderen Staaten profitiert.
Diese Vorhaben wurde nun von Washington anscheinend torpediert. Aber das zeigt darüber hinaus auch weitere Verhältnisse auf: erstens ist es für einen geopolitisch zumindest teilweise zum Vorteil für Deutschland denkenden ehemaligen Bundeskanzler nur logisch, sich auch nach Ausscheiden weiter für eine vorteilhafte Position zu entscheiden. Andererseits birgt diese Allianz immer auch zwei weitere Probleme: Der erste ist die theoretisch und auf dem Papier zwar gut aussehende Allianz zwischen deutschen und (noch zu privatisierenden) russischen Unternehmen, aber ist der Deal einmal gelaufen, und der Technologietransfer einmal vollzogen, wer hindert denn die russische Regierung daran, die Beteiligung der deutschen Unternehmen zurück zu fahren, und die Deutschen wieder ins Hintertreffen geraten zu lassen? Wohl kaum die demokratische Verfassung des Superstaates.
Andererseits kann es doch zu einem erneuten möglichen Größenwahn beider Staaten führen, welcher das fragile geopolitische Stabilitätsprogramm namens Europäische Union sehr leicht zum Zerbrechen bringen könnte. Und dass diese Union inhärent von vielen Einzelinteressen blockiert werden kann, hat zuletzt das Possenspiel in Tschechien gezeigt. Natürlich soll der neue „Vertrag“ (Verfassung) solche Vorgehen zum eigenen Vorteil verhindern, jedoch ist das Veto beziehungsweise die Blockade von Mehrheitsentscheidungen doch immer noch möglich, und von einem geschickten Taktierer auch weiterhin auszunutzen…

auf Augenhöhe mit den kleinen… Dienstag, Nov 3 2009 

Besuch bei einer Jugendliebe?

Ich denke, einen peinlicheren Außenminister hat Deutschland noch nie erlebt. Wie kann man ein dauergrinsendes Bild abgeben, und dabei die für Deutschland durchaus positive Position der Stärke und „Führungsrolle“ (Ich mein das weißgott nicht im völkischen Sinne!) aufgrund einer gewissen Wirtschaftskraft und dokumentierter „Triebfederkraft“ im Aufschwung durch Äußerungen über Augenhöhen und einer Jugendliebe irgendwie ins lächerliche ziehen? Das interessiert doch keine Sau, was er als jugendlicher gedacht hat, hauptsache, er macht seine Arbeit ordentlich. Und außer ein paar Floskeln sehe ich im Moment kein verwertbares Ergebnis… aber das ist man ja aus der Oppositionsarbeit von Ihm gewöhnt…

uiuiuiui… Dienstag, Nov 3 2009 

ich war ja schon immer der Meinung, nachdem die Krise letztes Jahr erfolgreich zuschlug, dass Deutschland eine schwarz-gelbe Regierung wählt. Ich war auch der Meinung, dass das das schlechteste für das Land sein wird.
Wenn man über die Ereignisse während der Koalitionsverhandlungen und dem jetzigen Geschacher um die Entlastungen zusieht, kann einem nur Anst und Bange werden, um unseren schönen Staat. Wir, die wir uns eigens (mit Hilfe der Amerikaner) aus der Krise zogen, und ein Wirtschaftswunder erlebten, dass sich die Briten nur so die Augen rieben, müssen jetzt unbedingt wieder lernen, was es heißt, wenn unfähige Menschen das Land regieren, und so machtbesessen sind, dass sie Angst davor haben, unbequeme Entscheidungen zu treffen.
Anscheinend ist es das Schicksal einer jeden von Menschen-Kopf erdachten Staatsform, dass einige wenige so viel Macht erlangen, dass Sie den Rest nach Gutdünken lenken können. Mag die Verfassung anfangs auf gutem Willen und der Hoffnung nach einem besseren Leben getrieben worden sein, wurde sie bald darauf von findigen Menschen untergraben, und zum eigenen Vorteil genutzt. Das an sich wäre ja nicht so schlimm, wenn dabei nicht das gesamte System vor die Hunde gehen würde.

Auch wenn der Autor dieses Artikels nicht in allen Punkten Recht hat, so ist die Analyse der wirtschaftlichen Situation und die Hasenängstigkeit der Politiker vor der großen bösen Giftschlange á la Ackermann doch ziemlich zutreffend. Und es wundert, dass man sich auf „große Politiker“ wie Ludwig Erhard beruft, und trotzdem eine so schwache Politik macht, wie seinerseits ein Herr Kohl, der durch Wählergeschenke und Aussitzen rekordhaltige 16 Jahre an der Macht war.

Vielleicht sollten wir uns auf Politker stützen, die sich keine ehemaligen Vorbilder mehr zum Vorbild nehmen, sondern sich an den politischen Wirklichkeiten orientieren. Aber das ist ja unbequem, denn einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul… ja, auch so herum kann ein Spruch verstanden werden.

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