BAM! Sonntag, Nov 8 2009 

und da bist Du auf einmal sehr froh, wie gut es Dir geht – in Deinem Zimmer sitzend, einen riesigen Monitor vor Dir, Freunde, die Du anrufen kannst, und mit nicht ganz so viel Hass und Vorurteilen in Deiner Nachbarschaft, wie in anderen Gegenden…

Ich habe gerade LA Crash gesehen…

Deutsch-russische Freundschaft?! Freitag, Nov 6 2009 

Ich habe irgendwann einmal in einem Buch über Geheimdienste Deutschlands und Russlands gelesen, dass Deutschland immer wunderbar prosperierte, wenn es eine enge Freundschaft mit Russland unterhielt. In demselben Buch wird inhärent auch dargelegt, dass diese Zeiten mitunter schwierig für die restlichen (Ost-)europäischen Staaten waren, da sich Deutschland aufgrund von Bevölkerungsreichtum und Marktmacht (Exportmacht) hervorragend als Hegemonialmacht in Europa eignet. Anscheinend ist das einigen Leuten wieder bewusst geworden. Denn Deutschlands größte Schwäche ist mittlerweile der Rohstoffmangel. Schafft man es, ungünstige Beschaffungslagen für deutsche Unternehmen zu erzeugen, dann wird Deutschland irgendwann die Puste ausgehen (siehe 2ter Weltkrieg). Das logischste ist deshalb, mit Moskau in einen Dialog zu treten, der beide Seiten mit Vorteilen bedenkt, aber meistens zu Lasten der Staaten zwischen den beiden großen Mächten geht.
Wenn man über die Verwicklungen und die beteiligten Partner des jüngst gescheiterten Opel-Magna – Deals nachdenkt, fällt einem eine, theoretisch für Deutschland und Russland günstige Konstellation auf. Konkurrenten werden aus dem Weg geräumt (Werke in Polen und Großbritannien, Haupteigentümer in Amerika), und die Wirtschaftsbeziehungen derart gestärkt, dass Deutschland dabei doch übermäßig gegenüber anderen Staaten profitiert.
Diese Vorhaben wurde nun von Washington anscheinend torpediert. Aber das zeigt darüber hinaus auch weitere Verhältnisse auf: erstens ist es für einen geopolitisch zumindest teilweise zum Vorteil für Deutschland denkenden ehemaligen Bundeskanzler nur logisch, sich auch nach Ausscheiden weiter für eine vorteilhafte Position zu entscheiden. Andererseits birgt diese Allianz immer auch zwei weitere Probleme: Der erste ist die theoretisch und auf dem Papier zwar gut aussehende Allianz zwischen deutschen und (noch zu privatisierenden) russischen Unternehmen, aber ist der Deal einmal gelaufen, und der Technologietransfer einmal vollzogen, wer hindert denn die russische Regierung daran, die Beteiligung der deutschen Unternehmen zurück zu fahren, und die Deutschen wieder ins Hintertreffen geraten zu lassen? Wohl kaum die demokratische Verfassung des Superstaates.
Andererseits kann es doch zu einem erneuten möglichen Größenwahn beider Staaten führen, welcher das fragile geopolitische Stabilitätsprogramm namens Europäische Union sehr leicht zum Zerbrechen bringen könnte. Und dass diese Union inhärent von vielen Einzelinteressen blockiert werden kann, hat zuletzt das Possenspiel in Tschechien gezeigt. Natürlich soll der neue „Vertrag“ (Verfassung) solche Vorgehen zum eigenen Vorteil verhindern, jedoch ist das Veto beziehungsweise die Blockade von Mehrheitsentscheidungen doch immer noch möglich, und von einem geschickten Taktierer auch weiterhin auszunutzen…

auf Augenhöhe mit den kleinen… Dienstag, Nov 3 2009 

Besuch bei einer Jugendliebe?

Ich denke, einen peinlicheren Außenminister hat Deutschland noch nie erlebt. Wie kann man ein dauergrinsendes Bild abgeben, und dabei die für Deutschland durchaus positive Position der Stärke und „Führungsrolle“ (Ich mein das weißgott nicht im völkischen Sinne!) aufgrund einer gewissen Wirtschaftskraft und dokumentierter „Triebfederkraft“ im Aufschwung durch Äußerungen über Augenhöhen und einer Jugendliebe irgendwie ins lächerliche ziehen? Das interessiert doch keine Sau, was er als jugendlicher gedacht hat, hauptsache, er macht seine Arbeit ordentlich. Und außer ein paar Floskeln sehe ich im Moment kein verwertbares Ergebnis… aber das ist man ja aus der Oppositionsarbeit von Ihm gewöhnt…

uiuiuiui… Dienstag, Nov 3 2009 

ich war ja schon immer der Meinung, nachdem die Krise letztes Jahr erfolgreich zuschlug, dass Deutschland eine schwarz-gelbe Regierung wählt. Ich war auch der Meinung, dass das das schlechteste für das Land sein wird.
Wenn man über die Ereignisse während der Koalitionsverhandlungen und dem jetzigen Geschacher um die Entlastungen zusieht, kann einem nur Anst und Bange werden, um unseren schönen Staat. Wir, die wir uns eigens (mit Hilfe der Amerikaner) aus der Krise zogen, und ein Wirtschaftswunder erlebten, dass sich die Briten nur so die Augen rieben, müssen jetzt unbedingt wieder lernen, was es heißt, wenn unfähige Menschen das Land regieren, und so machtbesessen sind, dass sie Angst davor haben, unbequeme Entscheidungen zu treffen.
Anscheinend ist es das Schicksal einer jeden von Menschen-Kopf erdachten Staatsform, dass einige wenige so viel Macht erlangen, dass Sie den Rest nach Gutdünken lenken können. Mag die Verfassung anfangs auf gutem Willen und der Hoffnung nach einem besseren Leben getrieben worden sein, wurde sie bald darauf von findigen Menschen untergraben, und zum eigenen Vorteil genutzt. Das an sich wäre ja nicht so schlimm, wenn dabei nicht das gesamte System vor die Hunde gehen würde.

Auch wenn der Autor dieses Artikels nicht in allen Punkten Recht hat, so ist die Analyse der wirtschaftlichen Situation und die Hasenängstigkeit der Politiker vor der großen bösen Giftschlange á la Ackermann doch ziemlich zutreffend. Und es wundert, dass man sich auf „große Politiker“ wie Ludwig Erhard beruft, und trotzdem eine so schwache Politik macht, wie seinerseits ein Herr Kohl, der durch Wählergeschenke und Aussitzen rekordhaltige 16 Jahre an der Macht war.

Vielleicht sollten wir uns auf Politker stützen, die sich keine ehemaligen Vorbilder mehr zum Vorbild nehmen, sondern sich an den politischen Wirklichkeiten orientieren. Aber das ist ja unbequem, denn einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul… ja, auch so herum kann ein Spruch verstanden werden.

was man immer vermutete, aber nie wissen wollte: Montag, Nov 2 2009 

ist, das Junk-Food abhängig macht… und zwar nicht einfach nur mal so, sondern sogar wesentlich schlimmer, als Zigaretten (wenn man dieser Studie glaubt):

Junk-Food

alles richtig – lobenswert – aber hält es sich? Mittwoch, Okt 21 2009 

Vodo hat meiner Meinung nach das gemacht, wovor die großen Konzerne zurück schrecken. Man muss ja nicht alles darüber verteilen, die großen „Blockbuster“ können ja ruhig im Kino laufen. Bestimmte Filme wirken ja auch da am besten! Aber für Nischenprodukte ein genialer Vertriebsweg. Wobei ich wahrscheinlich zu den Konservativen gehöre, die einen kleinen monatlichen Obolos für die Nutzung des Dienstes gefordert hätten. Aber vielleicht wäre er ja dann noch schneller vor dem Aus.
Auf jeden Fall wünsche ich viel Glück, und dass der Service sich so durchsetzt!

gefährliches Thema, auch für die Befragte Dienstag, Okt 20 2009 

Bezugsartikel
Dass Günter Wallraff oft Meinungen spaltet, ist ja hinlänglich bekannt. Aber dass eine Autorin, oder zumindest „Medienschaffende“ so daneben greifen kann, hätte ich jetzt selbst nicht so gedacht.
Sie behauptet tatsächlich, dass Rassismus primär eine „weiße“ Eigenschaft ist, und dass schwarze das nicht kennen würden, außer aus der Opfer – Rolle.
Ich bin der Meinung, dass Rassismus in unserem Alltag immer von der Mehrheit gemacht wird, und unter (Verhaltens-) Biologen manchmal auch Gruppendynamik und Abgrenzung einer Gruppe gegen „das Andere“ bezeichnet wird. Das würde bedeuten, dass jegliche Mehrheit eine wie auch immer geartete Minderheit „schikanieren“ wird, oder zumindest in irgendeiner Weise unterdrücken wird.
Ich schau nur mal über den großen Teich, da sehe ich, dass in „schwarzen“ Vierteln die weißen Diskriminiert werden, und vertrieben werden. Dann sehe ich, dass das in den Latino – Vierteln auch so ist, sowie in den chinesischen, etc.
Also komme ich zu dem Schluss, dass die werte Befragte befangen ist, und nur Ihr Leben in Deutschland anschaut, und das auch noch von einer sehr hohen Position aus. Ich möchte behaupten, dass die angesprochenen „No-Go-Areas“ für Sie auch bestimmte Viertel von Türken in Frankfurt sind. So wie sie das auch für weiße sind.

Ich will das nicht relativieren, auf das Thema muss in einer globalisierten Welt eine Antwort gefunden werden, die den „Landfrieden“ erhält, und solchen Minderheiten trotzdem das Leben hier in vernünftiger Weise ermöglicht. Aber wenn man einer Minderheit angehört, trotzdem einen gewissen Bildungsstand hat – obwohl es ja offensichtliche Nachteile bezüglich dieses Hintergrunds gibt – sollte man mit solchen „Exkklusivitätsaussagen“ vorsichtig sein. Nötigenfalls eine Nacht über so etwas schlafen, und das Gemüt beruhigen, bevor man dieses Interview veröffentlichen lässt!

Der Titel ist irreführend Freitag, Okt 16 2009 

Die Tschechen wollen aus einer abwartenden Haltung anscheinend noch Profit schlagen. Soweit, sogut. Man sieht ja, dass es sich für ein Land lohnen kann, noch etwas heraus zu holen (siehe Irland). Jedoch ist dies kein Grund, von gallischen Dörfern zu sprechen. Denn schließlich wollen die Tschechen ja anscheinend prinzipiell mitmachen. Das heißt, dass ein anderer Ratifizierungsweg gefunden werden muss.

Da man davon ausgehen muss, dass eine Europäische Union nur Gewicht auf der Weltbühne bekommt, wenn möglichst viele europäische Staaten darin vereinigt sind, sollte man an diesem Scheideweg doch einmal darüber nachdenken, bestimmte unwillige Staaten und Personen bis auf weiteres auf einen Status: assoziiert herabzustufen. Das könnten diesen Staaten mittelfristig auf die Beine helfen, und evtl. dazu führen, dass Sie wieder über ihre Zukunft nachdenken.
Da die gesamte Situation auf einen Machtpoker hinaus läuft, sollten sich die Staaten, die bereits ratifizierten noch einmal überlegen, wie sie weiterhin mit der Situation umzugehen gedenken. Im Moment sehe ich kein Druckmittel, um unwillige Staaten noch einmal auf eine Linie einzuschwören. Eine Gemeinschaft orientiert sich an Regeln, die jedes Mitglied einhalten sollte, wenn man gemeinsam erfolgreich sein will. Dann wird sich für die einzelnen Mitglieder auch ein ungefähr gleich verteilter Wohlstand einstellen, denn gerade nach dem neuen Regelwerk sollen sich ja Mehrheitsentscheidungen durchsetzen. Und wenn sich die großen zu viel heraus nehmen, werden die kleinen eben zusammen gegen sie arbeiten…

Ich bin dafür, solche „Querulanten“ auch notfalls von bestimmten Vorteilen ausschließen zu können, ohne der Bevölkerung die Möglichkeit zu nehmen, sich wieder für die EU zu entscheiden… Schließlich sind ja regierende auch nur Menschen, und von Ihrer persönlichen Geschichte geprägt. Und manchem scheint da der Blick für das Wohl des Volkes abhanden gekommen zu sein. Aber unsere globalisierte Welt schreit nach Gegengewichten zu immer mächtigeren großen Konzernen. Und die können ein kleines Land eher bedrängen, als ein großes Konglomerat. Und wenn sich die EU nicht beeilt, ein wenig einiger zu erscheinen, wird sie hinter großen Staaten als auch anderen Konglomeraten zurück fallen, und auf wen fällt das dann zurück?

Nunja, die Geschichte hat gezeigt, dass immer mal andere Weltteile mit Wohlstand und „Beherrschung der anderen“ dran ist. Hat sich das vom Orient (naher Osten) in den Okzident (Mitteleuropa) verlagert, danach neuerdings nach Nordamerika, dann ist wohl jetzt einmal der ferne Osten dran.
Es liegt an uns, den „verbleibenden Wohlstand“ zu sichern, oder vielleicht wieder aus eigener Kraft diesen Trend zu umgehen, oder eine Art Einklang mit aufstrebenden anderen Nationen zu finden, der in einer „Win-win-Situation“ endet.

Schlagseite!!! Mittwoch, Okt 14 2009 

Die EU bekommt demnächst empfindlich Schlagseite, wenn es auch einen Teilnehmer erwischt, der nicht im Währungssystem inkludiert ist, sondern einen der externen, aber (fast) Gründungsmitglieder.
England, oder vielmehr Großbritannien wird Deutschland demnächst in der Neuverschuldungsquote überholen. Wir sind ja jetzt nicht die Meister im Sparen, wir haben es ja seit den 80er Jahren nicht mehr geschafft, keine neuen Schulden aufzunehmen.
Doch zurück zu den Engländern und ihren Problemen. Nun sind sie in der EU, sind jetzt nicht so sehr die Musterschüler im Werteschaffen, was wird da wohl passieren? Nunja, so wie Deutschland innerhalb Deutschlands einen Solizuschlag eingeführt hat, werden die restlichen Staaten für den kranken Mann England zahlen.

Na dann, prost mahlzeit, hoffen wir, dass sie eine Art Baron Münchhausen – Effekt schaffen, und sich noch irgendwie aus dem Schlamassel ziehen können.

wieder nichts gelernt Dienstag, Okt 13 2009 

Da sieht man es wieder, Macht korrumpiert, und außerdem schreit man immer nur nach mehr Macht. Was ich nicht verstehe, geht denn auch bei uns keiner mehr in die Schule, lernt etwas über die StaSi, oder doch zumindest über die GeStaPo? Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass es im damaligen Westdeutschland, aufgrund der übernahme der alten Verwaltungsstrukturen komplett versäumt wurde, totalitäres, reaktionäres – kurz gesagt: nationalsozialistisches Gedankengut – aus den Köpfen in der Verwaltung heraus zu bekommen. Kein Wunder, dass wir uns in letzter Zeit dem reaktionären Amerika annähern, alles nacheifern, inclusive einer völlig abgedrehten Idee, nach der es ewiges Wachstum geben kann… (nach Osten? – kleiner Scherz).

Nunja, was soll man sagen, was man durch Krieg nicht schafft, sollte man mit Diplomatie versuchen, man braucht ja irgendwann nur das Gebilde EU wieder um zu bennennen, dann hat man das alte Ziel ja erreicht, was schon mit der Errichtung der Einrichtung „deutscher Orden“ versucht wurde… mal sehen, wann es so weit ist. Aber bis dahin empfehle ich unermüdlich „Animal Farm“ und „1984″ sowie „451 Fahrenheit“ als Bettlektüre – für die nicht so lesewilligen Matrix und Equilibrium! Aber schließt die richtigen Schlußfolgerungen ;-)

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