Ja, ich habe das nächste Buch angefangen zu lesen. Ich bin, ob der ersten Zeilen, der Meinung, das schonmal probiert zu haben, aber jetzt werde ich es zu Ende bringen.
Dieses Mal habe ich mich der sog. „Weltliteratur“ zugewandt: „Gulliver’s Travels“ von Jonathan Swift, einem irischen Autor und, nebenbei, Pfarrer. Über Swift wird ja gesagt, dass er überzeugter Pazifist ist, und dabei auch noch Katholik, hmm, naja, auf jedenfall hat er seinem Werk einen „Brief“ vorangestellt, in dem sich ein Autor (ebenjener Gulliver) über die sogenannten „Yahoo’s“ in der Regierung und generell zu Hause aufregt…

Das erinnert mich doch an eine Firma… ob da jmd den Namen seiner Firma nach einem Weltroman benannt hat? Wenn ja, ist das ein schwerwiegender Fehler, weil Yahoo in eben jenem Werk negativ gebraucht wird. In erster Näherung.

Ich bin jedenfalls noch nicht weit, vielleicht im zweiten oder dritten Kapitel, nichts desto trotz hat Swift schon Anzeichen der Staatsform in Liliput gegeben. Er schreibt immer von „learned people“ oder „… Emperor, who is a renowned patron of learning …“ Jaja, da zeigen sich die Züge des aufgeklärten Absolutismus, oder, wie in England ja praktiziert, die konstitutionelle Monarchie. Ich bin gespannt, in welche Richtung das noch geht, da ich zwar prinzipiell weiß, wohin das ganze geht, aber das Werk als ganzes, ungefiltertes noch nicht wahrgenommen habe.

Ich denke, ich werde nochmal was nach dem Buch schreiben, um aufzuklären, in wie weit es langwierig, oder schwierig zu lesen ist. Und um meinem Leser meine Meinung aufzuzwängen ;-)