Nachträglich Freitag, Dez 28 2007 

Moinsen an alle!

Ich hoffe, das alle ein vergnügliches Weihnachtsfest hatten, mit der Liebe und den Geschenken, die sie haben wollten. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden.

endlich es ist so weit! Vornehmlich ältere Autos werden als Strafe für ihr dasein zur Freude aller Autokonzerne aus mehreren Innenstädten verbannt. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Verbote in Innenstädten nicht weiter als bis jetzt vordringen. Sicher kann man den Autos einen Großteil der Verschmutzung der Städte mit Feinstaub vorhalten, aber meiner Meinung ist das wesentlich größere Problem große LKWs, und Kraftwerke. Und nicht zuletzt die Stadtverwaltungen selbst. Keiner braucht sich zu wundern, wenn die Ampelschaltungen so angelegt sind, dass der Verkehr in der Stadt steht, und nicht fährt. Ich kenne keine größere Stadt von ihren Verkehrswegen so gut, aber meine Heimatstadt reicht mir aus, um mir auszumalen, wie das in größeren Städten abläuft.
Zumal mehrere glaubwürdige Studien belegen, dass nicht der Verkehr ausschlaggebend ist, und somit auch keine Tempolimits, sondern die Wetterlage und die Fabriken, die auf dem Weg liegen. Wenn da nicht gearbeitet wird, werden alle diese Ansätze mit Auto’s verbannen etc. nichts helfen.

So, hab meinem Ärger Luft gemacht…

Viel Spass noch,

R.L.

ich bin ein Held! Dienstag, Dez 18 2007 

Hab vor ein paar Tagen versucht mein Telephon aufzuladen (ja, ich schreibe noch nach der alten Rechtschreibung. Ich bin der Meinung, das in Telephon ein PH hineingehört!), und musst feststellen, dass mein Ladegerät den Transport, frei im Rucksack, nicht standesgemäß überstanden hatte. Jedenfalls waren die zwei Hauptkabel (wie die Bundesregierung rot und schwarz) entblößt, und hatten sich berührt… naja, zum Glück hat mein Tel. gesagt, dass das so nicht geht… damit war einem Kabelbrand vorgebeugt…
Jedenfalls hatte ich heute das Tagesziel, mein Ladegerät zu reparieren. Das hat gerade geklappt, ansonsten hätte ich auf das gute alte Razr V3 umsteigen müssen… inclusive Telbuch umtragen (schauerlich).

Jedenfalls habe ich alte Lötkenntnisse aufgefrischt (nein, ohne Alkohol), und auch gleich ganz vorbildlich Schrumpfschlauch über die Stellen gezogen…

So, ich schlage mich zu guter letzt noch als Kandidat für die Heldenecke vor!

Bis später, falls Ihr nicht nocheinmal von mir lest,

Ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünscht

der R’hastus Khal

Hab mal gegoogelt! Donnerstag, Dez 13 2007 

Haha!

Da hab ich mal nach meinem Alias im Netz gesucht, und finde auf der ersten Seite von Google nur Artikel, die entweder von mir sind, oder die sich auf mich beziehen!

Viel zu geil!

Ich mein, ich hätte ja gedacht, dass man humblemumble dort findet, aber man findet ja auch Sachen, die sich auf mich beziehen.

Damn, ich glaube ich habe jetzt gerade gelernt, dass das Netz schneller ist, als ich dachte.

Nagut, ist ja eigentlich auch kein Wunder, wenn man mal bedenkt, dass mittlerweile 48 Mio. Deutsche regelmäßig im Netz unterwegs sind… Das ist ja mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung!

Nagut, soviel dazu. Ich geh jetzt in die Tanzschule, um zu Assistieren.

Bis denne,

der R’hastus Khal

Korrektur Donnerstag, Dez 13 2007 

Jetzt mal ein ganz kurzer:

Ich hab mir was falsch gemerkt, und auf meinem Zeugnis gesehen, dass die Abkürzung für „Bachelor of Engineering“ nicht Bacc. Eng. heißt, sondern B.Eng.

Ist auch viel kürzer, und damit praktischer.

Na dann, bis denn

R’hastus Khal

Verkündigung Donnerstag, Dez 13 2007 

Nein, nein, keine Angst, ich bin noch nicht gläubig. Zumiondest nicht im herkömmlichen Sinne mit in einen Tempel (Kirche) gehen, beten, Rituale befolgen usw.
Aber ich habe selbst verkündigt! Jetzt muss ich der Religion doch noch Tribut zollen, denn ohne die Religion hätte ich das nicht tun können. Wie so manches Lied, sind die meisten größeren Werke, die um die Weihnachtszeit aufgeführt werden, natürlich mit religiösem Hintergrund.

Aber von Anfang:
Ich habe für einen Freund einen Part in einem Stück von Schelle: „Actus Musicus auf Weyh-nachten“ übernommen. Zur Erklärung: Schelle war Thomas Kantor nach Heinrich Schütz und vor J.S. Bach. Von ersterem hat er gelernt, letzteren hat er beeinflusst. Das merkt man auch deutlich, da man, wenn man Werke von Bach zur Weihnachtszeit hört, eindeutig merkt, dass bestimmte Elemente von Schelle inspiriert sind.

Meine Rolle in diesem Stück war die des Verkündigers, auch genannt Evangelist. Ich habe also das erzählt, was so getan wird, was passiert. In der Prosa wird das Erzähler genannt (für diejenigen, die nicht so oft Weihnachtsgeschichten gehört haben).
Jedenfalls war gestern die Aufführung mit dem Orchester der Musik – und Kunstschule und einem Chor der Jenaplan – Schule. Das ist jetzt nichts weltbewegendes, aber für jemanden, der noch nie ein Rezitativ gesungen hat, ist das eine Herausforderung, und jeder hat mal klein angefangen.

jetzt hat der schon wieder so ein Fremdwort benutzt

Jaja, ich erklär es ja schon:
Also, der Evangelist ist ein Solist, der die Geschehnisse schildert. Das wird in der klassischen Musik, wie gesagt, durch einen solistischen Part (Tenor / Bariton – Stimmlage) mit Basso Continuo (Cello / Kontrabass) und einem Begleitinstrument ausgeführt. In meinem Fall war das ein Cembalo. Und die Weise, wie der Solist das vorträgt, wird Rezitativ genannt. Es orientiert sich also in der Singweise an dem gesprochenen Wort, wird aber auch musikalisch mit Schwerpunkten gesungen, um das ein wenig dramatischer zu gestalten. Das ganze wird vom Solisten relativ frei interpretiert, also der Dirigent hat wenig Einfluß. Dabei sollte aber ein Konsens zwischen Solist und Begleitung herrschen, denn es gilt immer noch eine Art Takt zu wahren. Das heißt, dass der Solist die Geschwindigkeit nach Dramaturgie anpassen kann, aber er das nicht allzu beliebig ändern sollte, damit die Begleitung noch mitkommt. Und die Verbindung zwischen Solist und Begleitung wird durch den Dirigenten übernommen, der sozusagen den Solisten „lesen“ muß, um das an die Begleitung durch sein Dirigat weiter zu geben.

Auf jeden Fall hat mir das ganze sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich mit Abstand der älteste bin. Aber Spass macht es trotzdem. Und wer weiß, in dem Chor sind mehrere gute Stimmen, vielleicht kann ich diese ja noch zu mehr anspornen.

Am nächsten Freitag (21.12.07) wird in der Stadtkirche St. Michael in Jena früh um 10 die nächste Aufführung sein. D.h. für mich um 6.00 Uhr aufstehen, damit dann die Stimme warm ist, und ich singen kann. Die ist nämlich groß, und darin liegt die Herausforderung. Alleine, mit dem Gesang und dem Volumen der Stimme eine ganz Kirche zu füllen. Mal sehen, wie gut ich das hionbekomme. Vielleicht wackeln ja die Wände, wenn ich das hohe g auspacke. Natürlich gebrustet, was sonst ;-)

Also bis dann,

R. K.

Das Ende des Anfangs Freitag, Dez 7 2007 

HahAHa!

Endlich ist es vollbracht. Das Ende des Anfangs ist abgeschlossen. Ich habe meine Arbeit erfolgreich verteidigt, und auch eine gute Note darauf bekommen. Allerdings geht es bei mir, nicht wie bei der mb gleich ins stressige Arbeits – / BAbesuchs – Leben, sondern ich darf mich noch ca. 1 3/4 Jahre lang im bequemen Studenten – Alltag zurücklehnen, und weiter studieren.

Achso, ich darf jetzt offiziell Bacc. Eng. genannt werden!

‘Ein dreifaches Hurra!’

-> Genug mit den Selbstbeweihräucherungen!

Ich muss dann mal noch statuieren, dass ich den Vortrag der Verteidigung hätte besser halten können. Der vorsitzende Prof hat denn auch zu mir gemeint: „Das haben wir auch schon mal besser von Ihnen gesehen / gehört“ (sinngemäß, er hat es freundlicher verpackt!).

Naja, jetzt kann ich mich also entspannt dem nächsten Thema, einem Projekt widmen, bei dem es um die Einkopplung von Laserstrahlung geht. Das Thema liegt mir viel besser, als mein Bachelorthema. Aber vielleicht ist das auch dem Stress geschuldet, der dann zuletzt rund um den Abgabetermin herrschte.

Na dann, hf

R.K.