…mit Herrn Beckstein in der Stadtkirche in Jena bei Mitgestaltung durch die “Octavians” fand gestern Abend statt.

Ich poste über solche Sachen ja eher selten, aber an dem Konzert gestern haben mich mehrere Sachen fasziniert.

Der Herr Beckstein, ein guter bis sehr guter (eigentlich hab ich nicht so richtig Ahnung) Cellist, hat zwei Suiten von J.S. Bach aufgeführt, namentlich die erste und die dritte aus einer Zusammenstellung von sechs Suiten für Violoncello.
Das faszinierende daran war aber nicht unbedingt, was er so gespielt hat. Das hätten einige andere ebenso gut gemacht, zudem ist der Klang eines Cellos für mich nicht unbedingt das erhebenste, was man an Instrumenten so hören kann. Aber er hat einiges von dem, was Bach so in diese Stücke hineingeschrieben hat, erklärt. Und zwar in einer Weise, dass auch ein Laie das verstehen konnte. Ich habe mit Musiktheorie ja sonst eher weniger am Hut, weil das Ganze relativ trocken und schwer verdaulich ist. Er hat aber immer ein Beispiel aus diesen Suiten zur Hand gehabt, und hat Besonderheiten erklärt. Das fand ich persönlich sehr interessant und Beispielhaft. So kann man vielleicht auch anderen Menschen, die nicht 15€ übrig haben, diesen Stoff näher bringen. Ich denke da an Schulen, und Musikunterricht.

An sonsten wurde mir das Konzert prinzipiell durch meine Mitsänger verleidet, die sich nicht Ihrem Alter entsprechend verhielten, was das Zuhören an sich relativ erschwerte.

Bis denne,

R.K.