Genau! Dienstag, Aug 26 2008 

Ich hab den Beitrag von Report München auch gesehen, und war schon beim gucken entsetzt, welche „Tatbestände“ und „Beweise“ für die Vorratsdatenspeicherung angeführt wurden. Meiner Meinung nach waren alle Fälle, die zitiert wurden, Fälle, in denen die Polizei auch ohne die Vorratsdatenspeicherung an die benötigten Daten herangekommen wäre.
Zum Beispiel der Fall vom Münchner U-Bahn Rentner, der zusammengeschlagen wurde. Die Täter hätten mit dem Telephon noch telephoniert. Wie bescheuert ist das denn, da zu behaupten, ohne die Vorratsdatenspeicherung hätte man an die Daten nicht herankommen können? Der Einzelverbindungsnachweis hätte in dem Fall doch ausgereicht? Oder seh ich da was falsch? Und den bekommt der ältere Herr doch sowieso zu geschickt, und der hat doch selbst ein Interesse daran, dass diese Daten die Polizei zur Strafverfolgung erreichen?

Jedenfalls war der Bericht bei Report München eine Farce, und ich schließe mich dem Fazit von Heise an!

R’hastus Khal

Immer drauf Dienstag, Aug 26 2008 

Wie gesagt, sie sehen immer nur Einzelfälle. Da wird sozusagen so geschlossen:

Ich esse jeden Abend Abendbrot! Jeden Abend geht die Sonne unter! Ergo: Die Sonne geht unter, weil ich Abendbrot esse!

Ich bin ja der Meinung, dass das Gewaltpotential an Hauptschulen nicht nur mit Computerspielen zusammenhängt, sondern auch mit dem Elternhaus, der gesellschaftlichen Umgebung, und nicht zuletzt den Perspektiven, die man den Schülern gibt. Und wenn Hauptschüler da nunmal benachteiligt sind, hat das Auswirkungen, auch auf das Aggressionspotential. Um auf die Gesellschaft zu schließen, hätte man alle Schüler dieser Altersklasse untersuchen müssen. Aber wenn man ein bestimmtes Ergebnis haben will, guckt man natürlich nur dort, wo man dieses Ergebnis bekommt…

Alte Leute sind so berechenbar, und unflexibel…

Ich will mit meinen obigen Aussagen keiner Familie, oder Leuten, zu Nahe treten, die sich durch meine Verallgemeinerung evtl. beleidigt fühlen. Ich will nur die allgemeine Situation beschreiben, wie sie an vielen Orten herrscht, von jeder Regel gibt es Ausnahmen… zumindest biologisch und sozial gesehen…

R.K.

endlich hat’s einer Begriffen Dienstag, Aug 26 2008 

Trotzdem ich sonst sehr gerne gegen die Union wettere, hat es einer von denen dann doch mal begriffen, worum es im Deutschland unserer Tage geht: Sparen!
Ich bekomm schon immer Wutanfälle, wenn einmal 100 Milliönchen mehr im Staatssäckel gelandet sind, und die einzelnen Ressorts, jedes, nach 200 Millionen mehr schreien. Das der deutsche Staatshaushalt durch die Schulden, die wir in der Ära Kohl gemacht haben, überdurchschnittlich belastet wird, interessiert anscheinend keinen.

Die Politiker unserer Tage sind anscheinend durch die 68er Generation und unzulängliche Bildung in ihren Jahren so weichgespült, dass sei keinen Arsch mehr in der Hose haben, um zu sagen: „Wir müssen sparen, damit es uns in 10 – 20 Jahren besser geht als heute!“
Die letzten, die dazu den Mumm hatten, weil sie die Notwendigkeit erkannt haben, war die Rot – Grüne Regierung unter’m Gerhard Schröder. Die wurden prompt abgestraft, weil der deutsche Durchschnittsbürger lieber jetzt mehr Geld in der Tasche hat, und morgen am Hungertuch nagt. Außerdem wird kurioser Weise ein großer Teil der Erfolge der jetzigen Regierung zugeschrieben, obwohl die jetzige Regierung den Aufschwung nur belastet hat…

Irgendwas stimmt doch da nicht, und ich hoffe, die Politiker schaffen es mal, das ganze zu erklären, bevor wieder eine CDU/CSU/FDP – Koalition an die Macht kommt, die den Staatshaushalt noch mehr verschuldet, weil sie zu weichgespült sind. Außer einem, der es anscheinend begriffen hat…

R’hastus Khal

Golf 2 adé, scheiden tut weh… *schnüff Montag, Aug 25 2008 

(lest den Titel wie das Volkslied „Winter adé, scheiden tut weh“)

Aaaahhhh, die Tränen wollen jetzt gerade schon wieder anfangen zu rennen…

Wie der Titel schon erahnen lässt, hab ich meinen Golf 2 kaputt gemacht. Ich bin am Freitag mit meiner besseren Hälfte nach Gummersbach und zurück gefahren, d.h. ich habe sie nach Heldrungen gefahren, und wollte dann noch nach Hause fahren. Dummerweise habe ich auf dem Weg nach Hause ein (40) Schild übersehen. Bin dementsprechend zu schnell in eine Kurve auf einen Kreisverkehr zugefahren, bei regennasser Fahrbahn ist das nicht gerade witzig. Was bei trockener Fahrbahn bestimmt gut gegangen wäre, funktioniert bei nasser halt nicht (Nicht dass das der Grund war, vorher waren (60) erlaubt, und ich wollte nur nach Hause, ohne Stress).
Jedenfalls kam aus dem Kreisverkehr ein Bus raus… auf der Seite, die für ihn normal ist, auf die ich aber zu gerutscht bin. Nach entsprechenden Lenkaktionen und hektischem Korrigieren der Fahrtrichtung und Stabilisieren des Autos endete meine Fahrt mit diesem Auto an einem Laternenmast auf einer dieser dreieckigen Verkehrsinseln, die man öfter an Kreisverkehren zur Trennung der Fahrbahnen sieht… ich mal’s mal auf:

Grün ist der intendierte Weg, um mich aus der Affäre zu ziehen, rot ist der dabei herausgekommene. Das ist nur passiert, weil ich mit dem linken vorderen Rad auf die Bordsteinkante der Insel gekommen bin, und das dann mein Auto rumgezogen hat, ansonsten hätte ich es schaffen können. Das Viereck soll den Bus darstellen, das Dreieck ist die Verkehrsinsel, der Kreis auf dem Dreieck ist die Laterne, die übrigens nicht mal doll gewackelt haben soll.
Auf jeden Fall war’s haarig, aber der Golf hat dem Aufprall ganz gut standgehalten („nur“ der Motorraum wurde zerdrückt…):


Letzteres ist der entstandene Schaden am Bus, sichtbar ist eine Klappe, die bei vielen neueren Bussen unterhalb des Fahrerfensters angebracht ist. Deshalb hoffe ich, das der Schaden für die Haftpflicht gering bleibt…

Mein schönes Auto *schnüff*, das erste selbst bezahlte, in das ich mein ganzes Geld gesteckt habe, um es am Laufen zu halten… und seid doch mal ehrlich, der Golf 2 ist eines der letzten schönen Autos vor der Großen Einheitszeit in den 90ern!

Naja, jetzt muss ich mir ein neues Auto suchen…

Aufnahmen des Neuen folgen! Versprochen!

R’hastus Khal

Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier? Wann, wenn nicht jetzt? Mittwoch, Aug 20 2008 

Ich möchte mich hiermit mit der Vereinigung „Students for a free Tibet“ solidarisieren.

Außerdem muss ich das IOC auf das heftigste kritisieren. Denn es kann ja wohl nicht anliegen des „humanen Sports“ sein, nur die Spiele auszutragen, sondern muss auch zur Verbesserung der Lage von Sportlern und anderen dienen. Und selbst wenn man sich als Komitee für den Sport aus politischen Verhältnissen und Äußerungen heraus halten will, darf man nicht so blauäugig und blind sein, die Spiele an ein totalitäres Land zu vergeben, dass nur augenscheinlich, und auch nur dann, wenn die internationale Presse zusieht, die Menschenrechte „versucht“ einzuhalten.

Ich unterstelle dem Komitee mindestens eigene wirtschaftliche Interessen. Sie haben die Spiele doch nur an ein aufstrebendes Land und potentielle Supermacht vergeben, weil China, wie kein zweites Land auf der Welt, in der Lage ist spektakuläre Szenarios und Gebäude zu stellen. Dem Komitee geht es nicht um den Sport, nicht um Neutralität, sondern nur um Profit. Einerseits für die Spiele, und damit letztendlich für sich…

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein Jaques Rogge nicht lange im Sessel sitzen würde, wenn die Spiele in Sydney für eine Weile die letzten wirklich spektakulären wären. Es wird langsam Zeit, dass die international arbeitenden Organisationen die Augen vor Menschenrechtsverletzungen nicht mehr verschließen. Dazu gehört auch, unangenehme und undankbare Entscheidungen zu treffen, z.B. chinesische Goldhoffnungen, die offensichtlich nicht 16 sind, und nur gewinnen können, weil sie kleiner sind als alle Konkurrenten, nicht zuzulassen. Das würde mittelfristig auch dazu führen, dass tausende Kinder in China nicht mehr so gequält werden würden, und damit halbwegs eine Kindheit hätten und noch dazu nicht mit 25 schon Wracks wären…

Das würde ich unter humanitärem Einsatz des IOCs verstehen. Nicht Feigheit und Geldgeilheit und Erfolgssucht… was zu oft Hand in Hand geht.

Und dummerweise gesellt sich gleich und gleich gern.

R’hastus Khal >:-|

P.S.: Der Auslöser für diesen Post…

schlecht für den Endverbraucher Montag, Aug 18 2008 

Ob sich die Telekom letztendlich dazu entschließt, auf das Glasfasernetz umzusteigen oder nicht, sei jetzt mal dahin gestellt. Aber mein erster Gedanke war, dass man so keinen Kunden hält. Jedenfalls nicht, wenn man die Investitionen im Nachhinein durch hohe Preise wieder reinholen will. Die Konkurrenz auszubooten, indem man ein eigenes Netz aufbaut, das man nicht teilen muss, ist betriebswirtschaftlich gesehen bestimmt schlau. Aber andererseits sendet das ein fatales Signal an die Endverbraucher, die sich angesichts der Entwicklung auf ähnlichen Märkten (Strom / Gas) einem Monster gegenüber sehen sollten.
Nichts gegen die Telekom, sie ist nur eine Firma wie viele, und will Gewinne einfahren. Bei Dienstleistern geht das auch nur über möglichst viel eingenommenes Geld. Aber in Zeiten, in denen Vodafone Radiofrequenzen für das Breitbandinternet frei bekommen will, sollte man sich über die Signalwirkung bestimmter Nachrichten im Klaren sein.

Andererseits kann die Telekom bestimmt lange Zeit auf die Trägheit der Masse bauen. Denn die wenigsten werden sich jetzt Gedanken machen, auch dann nicht, wenn die Telekom das erste mal die Entgelte erhöht, ohne dass man noch wechseln könnte, weil man ja am eigenem Netz der Telekom hängt. Aber zu diesem Zeitpunkt ist es ja eigentlich schon zu spät… naja, ein Gutes hat es, da der deutsche Staat Großaktionär ist, fließt von unserem sauer verdienten Geld wenigstens was dem Staat wieder zu, was letztendlich (in viel kleinerer Menge) als Steuererleichterung mittelfristig bei uns landet… aber das ist nur ein schwacher Trost. Meiner Meinung nach

Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen… Montag, Aug 18 2008 

Zurück Montag, Aug 11 2008 

Bin wieder wohlbehalten aus Stockholm / Schweden zurückgekommen. Wir haben insgesamt für die Rückreise 24h gebraucht, unter anderem, weil die Fähre ca. 7 1/2 h von Trelleborg bis Rostock gebraucht hat.
Aber ich will erstmal aufklären, wo wir geblieben sind, in Stockholm:
Wir haben im City Backpackers Hostel im Upplandsgatan übernachtet. Herumgereist sind wir größtenteils in der Norrmalm, Gamla Stan und auf der Insel Riddarholmen.

Insgesamt hatten wir aber kein glückliches Händchen mit dem Wettergott, denn wir hatten nur an einem Tag um die 20°C, der Rest lag deutlich darunter. Noch dazu kam, dass es eine Supergeniale Saunatour gibt, dummerweise hatte derjenige, der die Touris mit dahin nimmt Urlaub… tja, ich glaube, das nennt man Pech im Fachjargon ;-)
Aber ein was positives kann ich berichten: Wir haben uns am Mittwoch dann die Zeit genommen, um in der Touri – Fußgängerzone auf Gamla Stan ein wenig zu singen. Dort haben wir sehr viel Glück mit den Touris und einheimischen gehabt, denn die haben uns ein Salär oberhalb von 15€/h beschert, pro Mann. Wir haben allerdings nur ca. 40 Minuten gesungen… Aber die waren auch genug.

Ich hab leider nur die letzten Bilder, die ich mit der Kamera meiner besseren Hälfte gemacht habe. Der Rest liegt noch bei einem Freund auf dem Laptop, und wird mir erst nächste Woche zugestellt, d.h. Bilder folgen mal wieder ;-)

Also, bis denne,

R’hastus Khal

Ich krieg Angst… Montag, Aug 11 2008 

Ich versteck mich demnächst unter einem Stein, aber ich stoß diesem vorher noch ein Messer ins „Herz“…
Ich vertraue absofort meiner Umgebung nicht mehr…
naja, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ich glaube, wenn das Pentagon erfolgreich wird, mit dieser Forschung, dann brechen arge Zeiten für alle „Konkurrenten“ an… ’specially für die Spionageabwehr wird’s schwer!

R.K.

(Feucht-)froehliche Gruesse aus Schweden Montag, Aug 4 2008 

…einer der Gruende, weshalb ich so komisch schreibe, ist, dass ich eine Tastatur mit schwedischer Belegung vor mir habe.

Aber zu dem Grund, weshalb ich schreibe:

Ich bin am Samstag morgen (7.00 Uhr) mit den Jungs aufgebroc hen, zu unserer Konzertreise nach Schweden, finanziert durch unsere Konzerteinnahmen. Jedenfalls sind wir ca. 22h fahren, nur um die letzten 3h zu unserem ersten und einzigen Konzert hier im Bus zu schlafen… zumindest, einige von uns.

Seitdem ist schon wieder ein Tag vergangen, es ist eine inoffizielle Liste des besten Biertrinkers als auch der besten bier trinkenden Stimmgruppe in unserem Ensemble ins Leben gerufen worden. Natuerlich sihet es im Moment danach aus, als ob meine Stimmgruppe (Bass 1) in beiden Kategorien gewinnt. allerdings bin nicht ich der ausschlaggebende Grund. Beim Sightseeing in Stockholm hatten wir mittlerweile auch so ziemlich jede typische Wettersituation des Sommers, ausgenommen natuerlich Schnee u.ae.

Nach der Sichtung der entsprechenden Bilder und Skalierung der Pixelgroessen, werde ich auch noch etwas Bildmaterial hier praesentieren… versprochen (doppelschwoer!!!)

R’hastus Khal

P.S.: hatte ich den exzessiven Alkoholkonsum erwaehnt? Ich bin im Moment bei 8 von bestellten 12 Dosen Bier, und wir haben gerade Montag… oh je, das wird nicht nur teuer, sondern auch peinlich. Nicht zu erwaehnen den Schaden an der Anzahl funktionsfaehiger Neuronen…
Da trifft ein Zitat eines Arbeitskollegen treffend zu: „Man hat’s nicht leicht, aber leicht hat’s einen!“

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