Ideenanschübe Mittwoch, Apr 29 2009 

Bei der Bahn wird ja seit geraumer Zeit darum gestritten, wie sie denn nun an die Börse zu bringen sei. Ich favorisiere, aus Gründen der Chancengleichheit und sinnhaftigkeit und Sicherstellung der Funktion des Schienennetzes einen Börsengang der Bahn ohne dieses.
Jetzt haben die Diplomaten der EU-Staaten ein Gesetzespaket auf den Weg gebracht, dass die Regulierer der einzelnen Staaten für den Telecom – Sektor zusammenfasst, unter einer EU – Aufsichtsbehörde (Berec genannt – ein Akronym). Ich bin ja auch hier für eine Trennung der Provider von den Netzen, denn dann können für alle die gleichen Bedingungen erzeugt werden, und der am besten wirtschaftende Anbieter kann auch das beste Produkt für den Kunden bereitstellen.
Wenn es sowieso eine Regulierungsbehörde für jeden Markt gibt, in dem ein ehemaliges staatliches Unternehmen monopolartig fungiert und entscheidet, dann könnte man doch da gleich die Netze zusammenfassen. Diese Behörden könnten auch die Forderung nach Breitbandanbindung der ländlichen Gebiete ohne Hintergedanken erfüllen, und die abgelegeneren Orte könnten trotzdem sie vielleicht nicht mehr so viele Einwohner haben, trotzdem von regelmäßigem Bahnverkehr profitieren.
Ohne dass es die Gemeinden unverhältnismäßig mehr Geld kostet, alle wären zufrieden… was für eine heile und schöne Welt das geben könnte…

aber das Leben verläuft ja nunmal nicht im Konjunktiv ;-)

hf

R’hastus Khal

das Leben im Konjunktiv Dienstag, Apr 14 2009 

Wenn alle Politiker könnten, wie sie wollten, dann gäbe es wohl schon seit längerem keine Presse-, Versammlungs- und Redefreiheit mehr. Ich bin einmal mehr darüber gestolpert, was unsere ach so stabile „Die Mitte“ – Partei täte und durchsetzte:

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Bei dieser netten und wendehälsigen, mitunter Führungslosen, Partei gibt es anscheinend mehrere Grenzgänger, die bestimmte Grenzen des guten Geschmacks und des Sinnvollen Umgangs miteinander ausloten, um bestimmte Voraussetzungen zu schaffen, die vor nicht allzu langer Zeit einmal dazu führten, das DLand sich für einen Teil seiner Geschichte schämen und Brandmarken lassen musste.
Eigentlich dachte ich, dass die Bildung, zumindest vor Pisa, noch auf einem Niveau war, dass man wenigstens diesen Teil der Geschichte verstanden hat, und daraus lehren ziehen kann…

Aber noch ist ja nichts entschieden, und ich kann mir einige Personen vorstellen, die Menschen in langen Roben in Karlsruhe eine Weile damit beschäftigen…

Zum Glück verläuft das Leben nicht im Konjunktiv!