You know you make me wanna shout… Samstag, Feb 14 2009 

through your haands up and – shout – shubidubiduwhap – duwap – duwapwapwap…

Ach ja, es geistert auch am Tag danach durch meinen Kopf…
wovon ich schreibe? Achja, hmm.

Ich hab mich sozusagen als „DJ“ betätigt, und eine Art Disco auf der jährlich üblichen Faschingsfeier im Roten Hirsch, hier in Jena, veranstaltet! Das heißt, dass ich meine Rechentechnik von zu Hause mal wieder irgendwo hin transportiert habe, aufgebaut habe, und dann mit Winamp alle möglichen ü40 oder ü50 – kompatiblen Lieder, die ich so hab, abgespielt habe.
Da ich – neben der HipHop – Manie bezüglich guten HipHops aus meist vergangenen Zeiten – auch sehr gerne Musik aus noch viel vergangeneren Zeiten höre, kann ich die meisten Geschmäcker bedienen. Sofern ich weiß, was diejenigen, die da auf der „Tanzfläche“ sind, mögen.
Und das ist nicht einfach, wenn da auf einmal Publikum u30 rumstürtzt, und Mia oder „die Biene Maja“ hören will. Zugegeben, bei der Biene hab ich mich schon geärgert, dass ich die nicht hab. Denn das Lied ist schon sehr cool. Auch wenn man es nicht all zu oft hören kann. Bei Mia ist das was anderes. Ich mag solche teils melancholischen, teils manischen Lieder mit ganz komischen Harmonien nicht so richtig. Ich werd damit einfach nicht warm. Deshalb befindet sich so etwas auch aus Prinzip nicht in meiner Musiksammlung. Ich speicher ja schließlich nur das, was ich auch hören würde – manches zwar öfter, aber einige Sachen müssen echt nicht sein.
Naja, neben diesen Kleinigkeiten ist es mir wohl ganz gut gelungen, die Tanzfläche zu füllen, auch wenn ich nicht der perfekte DJ bin. Aber welcher ist das schon?! Wart Ihr schon einmal auf einer Party, auf der Ihr mit dem DJ vollends zufrieden wart?

Naja, nächstes Jahr wird wohl trotzdem der Nachwuchs ran müssen. Ich mach das ja jetzt schon das 4te Jahr in Folge, so langsam reicht’s… es wird nämlich so langsam redundant, meine Musiksammlung ändert sich ja in der Richtung nur gaaanz (gääähn) langsam.
Andererseits gibt es ja auch keine neue Musik aus der Zeit, gell? ;-)

Also, bis denne, der „DJ“ des Hirschs.

Achso: Das Motto der diesjährigen Faschingsveranstaltung war aus gegebenem Anlass: Sicherheit inclusive Nacktscanner am Eingang!
Und zusätzlich wurde auch das 500ste Geburtsjahr des Hauses als Gastwirtschaft gefeiert, deshalb der Wahlspruch:

„Narren auf Pirsch – God save the Hirsch“ – inclusive umgedichteter Hymne…

Urlaub zum Zweiten Donnerstag, Okt 9 2008 

Tja, wie gesagt hab ich letzte Woche Urlaub gemacht. Eigentlich wollten wir ja in Waldshut sein, aber nach eingehender Recherche über die Wetterlage, und was wir denn vor hätten, haben wir uns entschlossen, unseren Urlaub in die Schweiz zu verlegen. Dort, vom Jura – Gebirge abgeschirmt, haben wir unser Domizil bei einem Freund in Neuchâtel aufgeschlagen. So konnte das schlechte Wetter in Deutschland machen was es will, wir haben die Schweizer Bergluft unter eitel Sonnenschein genossen.
Zuerst haben wir noch Montag Abend den Zirkus Knie besucht, welcher wohl der Schweizer Staatszirkus ist. Nach meinem letzten Besuch in einem Zirkus (ich war vom Alter her gerade zweistellig) konnte ich mich nur noch an eine Python erinnern, die mir auf die Schulter gelegt wurde. Aber das war in Jena, und mit nichts zu Vergleichen, was der Zirkus Knie bot. Atemberaubende Artistik, und alles, was man traditionell mit Zirkus verbindet. Auch der Begriff „Pausenclown“ hat endlich eine sinnvolle Bedeutung bekommen ;-)

Jedenfalls sind wir die folgenden Tage bis Donnerstag noch dort geblieben, haben uns unter anderem das „Musée des Horlogerie“ angesehen (für die, die kein Französisch können, es heißt profan Uhrenmuseum). Sehr interessant…
dann waren wir noch ein paar mal in Basel, und sind dann zurück nach Waldshut (als das Wetter besser wurde).
Wir haben dann Donnerstag Abend, weil wir nichts zu Essen in der Herberge hatten, noch Ausgegangen, und zwar in folgenden (unscheinbaren) Tempel, genannt „Templum“:

Dort habe ich die Templum – Platte genossen, das beste vom Lavagrill. Ich habe ein göttliches Rumpsteak gegessen, dann das „Beste vom Rind“ (den Fachbegriff hab ich natürlich vergessen) und ein Filet – Stück. Dabei war ein schön großes Rösti und eine sehr gute Pfeffersoße. Also ich würde jederzeit wieder dort hin gehen, um dieses Essen dort zu essen!
Aber das Beste folgt noch: Meine bessere Hälfte hat dort ein Schweineschnitzel (sie hatte keinen Appetit auf Kalb) Volcano gegessen. Dieses konnte sich mit der Größe derer aus der Grünen Gurke in WR (Insider Wissen mehr ;-) ) messen, vom Geschmack her (Zartheit, Geschmack) war es sogar noch mindestens eine Klasse besser. Einziger Wermutstropfen war, dass die Soße wirklich Volcano war, ich musste, als ich noch davon aß, mich zusammenreißen, nicht die Gardinen in Flammen aufgehen zu lassen.
Aber das Geld war es allemal Wert.

Zu guter Letzt waren wir noch an der Rheinfällen von Schaffhausen, und haben das Getöse plus Regenbogen an einem Tag geboten bekommen, der eigentlich bedeckt sein sollte. Auf dem Bild erkennt man es dadurch, das der Regenbogen ja bekanntlich nur sichtbar ist, wenn die Sonne scheint… :-D

Auf jeden Fall ein sehr gelungener Urlaub, was das Wetter betrifft, das darf die nächsten Jahre gerne so weiter gehen…

Bis auf Weiteres (jetzt wieder ohne Urlaub),

der R’hastus Khal

stehen Bleiben!!! Freitag, Okt 26 2007 

Das alle-Jahre-wieder-stehen-bleiben-aus-Vergesslichkeit-denn-mein-Tank-ist-leer!

Heute war es mal wieder so weit. Weil ich in den Morgenstunden immer so lahm bin, und dementsprechend mich beeilen musste, um pünktlich bei der Vorlesung zu sein, bin ich nicht Tanken gefahren. Ich muss zugeben, ich hab auch erst auf halber Strecke daran gedacht, dass es klüger wäre, und wollte dann nicht nochmal zum Stammtisch zur Stammtankstelle zurückfahren.

Naja, das Ende vom Lied war, dass ich mein Auto halb auf einer Kreuzung, allerdings auf Privatgelände ;-) , stehen lassen musste. Aber Rat war schnell zur Stelle, Auto von Papa geliehen, zur Tankstelle, Auto bei Papa abgegeben. Wollte jetzt mein Auto betanken, habe aber dummerweise von dieser blöden etwas nicht ganz bei der Sache wirkenden Tankwärtin den falschen Aufsatz auf den Kanister bekommen. Naja, da stand ich nun, befüllte mein Auto mit nicht zueinander passenden Kanister und Stutzen, mir lief ein Teil des Benzins über die Finger, es war kalt, und zu allem Überfluß gesellte sich die Polizei auch noch zur Szene. Sie wollte aber nur etwas von dem LKW – fahrer, der noch dreister die Einfahrt zum Campus (das Privatgelände) versperrte.

Also ich hab dann, so schnell ich konnte, mein Auto befüllt, und hab mich vom Acker gemacht, man weiß ja nie, auf welche Ideen die Freunde und die Helfer so kommen.

Viele Grüße vom Versperrungsstelldichein,

R’hastus Khal