\input{Richtigstellung} Montag, Apr 28 2008 

Einer meiner Freunde hat sich letztens darüber beschwert, dass man auf meiner Seite fast ausschließlich über den JMK was lesen kann, aber über die wichtigste Gruppe von allen, in denen ich aktiv bin, dne Octavians nur ein kleiner Seitenhieb im Post: “Gemeinsam gegen Kälte”, weil ich da gerade mit ein paar Sachen unzufrieden war.

Jedenfalls ist das ein untragbarer Zustand, auch für mich, und ich präsentiere, stolz bei Ihnen mitsingen zu dürfen, und Jenas Musiklandschaft mit zu verschönern, die
Octavians.

Für mich die spassigste Freizeitbeschäftigung, seit es Musik auf Erden gibt, oder, mit anderen Worten ausgedrückt: \Zitat läuft \Zitatende.

So, weiteres erfahrt Ihr auf:

unserer Homepage

und merke: der Name wird englisch ausgesprochen! Auch wenn das alle Welt so macht, der Name klingt auf deutsch einfach Sch***e!

Jetz isses raus,

liebe Grüße vom

R’hastus Khal

Konzert “Gemeinsam gegen Kälte”… Samstag, Apr 12 2008 

…mit Herrn Beckstein in der Stadtkirche in Jena bei Mitgestaltung durch die “Octavians” fand gestern Abend statt.

Ich poste über solche Sachen ja eher selten, aber an dem Konzert gestern haben mich mehrere Sachen fasziniert.

Der Herr Beckstein, ein guter bis sehr guter (eigentlich hab ich nicht so richtig Ahnung) Cellist, hat zwei Suiten von J.S. Bach aufgeführt, namentlich die erste und die dritte aus einer Zusammenstellung von sechs Suiten für Violoncello.
Das faszinierende daran war aber nicht unbedingt, was er so gespielt hat. Das hätten einige andere ebenso gut gemacht, zudem ist der Klang eines Cellos für mich nicht unbedingt das erhebenste, was man an Instrumenten so hören kann. Aber er hat einiges von dem, was Bach so in diese Stücke hineingeschrieben hat, erklärt. Und zwar in einer Weise, dass auch ein Laie das verstehen konnte. Ich habe mit Musiktheorie ja sonst eher weniger am Hut, weil das Ganze relativ trocken und schwer verdaulich ist. Er hat aber immer ein Beispiel aus diesen Suiten zur Hand gehabt, und hat Besonderheiten erklärt. Das fand ich persönlich sehr interessant und Beispielhaft. So kann man vielleicht auch anderen Menschen, die nicht 15€ übrig haben, diesen Stoff näher bringen. Ich denke da an Schulen, und Musikunterricht.

An sonsten wurde mir das Konzert prinzipiell durch meine Mitsänger verleidet, die sich nicht Ihrem Alter entsprechend verhielten, was das Zuhören an sich relativ erschwerte.

Bis denne,

R.K.

ruhiger Donnerstag, Jan 17 2008 

Nachdem es in den letzten paar Tagen / Wochen etwas ruhiger um meinen Blog geworden ist, will heißen, dass ich weniger geschrieben habe, will ich mich in den nächsten paar Tagen wieder etwas bessern. Zu allererst habe ich mal wieder was zum chorischen Werdegang zu berichten. Ich habe es nämlich tatsächlich geschafft, in eins von zwei Quartetten des JMK ernannt zu werden. So wie es im Moment aussieht, ist es auch das Quartett, das am Ende die Stücke singen wird.
Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass der JMK dieses Jahr 40 - Jahr - Feier hat, und deshalb ein Madrigalprogramm mit Madrigalen aus der Renaissance, als auch bearbeitete aus der Neuzeit geboten wird. Also wer Zeit hat, im Jenaer Rathaus (17.02.), im Erfurter Rathaus (02.03.) und am 04.04. im Rathaus in Kahla vorbeizuschauen, der wird auf jeden Fall sehr gute Musik auf die Ohren bekommen. Einziges Manko: der Text ist auf italienisch, weil Madrigale meist von italienischen Komponisten geschrieben worden sind. der Stil hat sich im Rest von Europa anscheinend nicht so durchgesetzt, dass die Komponisten sich zu solchen Sachen haben hinziehen lassen. Schade eigentlich

Alles klar?

Dann bis denne,

Der R’hastus Khal

Verkündigung Donnerstag, Dez 13 2007 

Nein, nein, keine Angst, ich bin noch nicht gläubig. Zumiondest nicht im herkömmlichen Sinne mit in einen Tempel (Kirche) gehen, beten, Rituale befolgen usw.
Aber ich habe selbst verkündigt! Jetzt muss ich der Religion doch noch Tribut zollen, denn ohne die Religion hätte ich das nicht tun können. Wie so manches Lied, sind die meisten größeren Werke, die um die Weihnachtszeit aufgeführt werden, natürlich mit religiösem Hintergrund.

Aber von Anfang:
Ich habe für einen Freund einen Part in einem Stück von Schelle: “Actus Musicus auf Weyh-nachten” übernommen. Zur Erklärung: Schelle war Thomas Kantor nach Heinrich Schütz und vor J.S. Bach. Von ersterem hat er gelernt, letzteren hat er beeinflusst. Das merkt man auch deutlich, da man, wenn man Werke von Bach zur Weihnachtszeit hört, eindeutig merkt, dass bestimmte Elemente von Schelle inspiriert sind.

Meine Rolle in diesem Stück war die des Verkündigers, auch genannt Evangelist. Ich habe also das erzählt, was so getan wird, was passiert. In der Prosa wird das Erzähler genannt (für diejenigen, die nicht so oft Weihnachtsgeschichten gehört haben).
Jedenfalls war gestern die Aufführung mit dem Orchester der Musik - und Kunstschule und einem Chor der Jenaplan - Schule. Das ist jetzt nichts weltbewegendes, aber für jemanden, der noch nie ein Rezitativ gesungen hat, ist das eine Herausforderung, und jeder hat mal klein angefangen.

jetzt hat der schon wieder so ein Fremdwort benutzt

Jaja, ich erklär es ja schon:
Also, der Evangelist ist ein Solist, der die Geschehnisse schildert. Das wird in der klassischen Musik, wie gesagt, durch einen solistischen Part (Tenor / Bariton - Stimmlage) mit Basso Continuo (Cello / Kontrabass) und einem Begleitinstrument ausgeführt. In meinem Fall war das ein Cembalo. Und die Weise, wie der Solist das vorträgt, wird Rezitativ genannt. Es orientiert sich also in der Singweise an dem gesprochenen Wort, wird aber auch musikalisch mit Schwerpunkten gesungen, um das ein wenig dramatischer zu gestalten. Das ganze wird vom Solisten relativ frei interpretiert, also der Dirigent hat wenig Einfluß. Dabei sollte aber ein Konsens zwischen Solist und Begleitung herrschen, denn es gilt immer noch eine Art Takt zu wahren. Das heißt, dass der Solist die Geschwindigkeit nach Dramaturgie anpassen kann, aber er das nicht allzu beliebig ändern sollte, damit die Begleitung noch mitkommt. Und die Verbindung zwischen Solist und Begleitung wird durch den Dirigenten übernommen, der sozusagen den Solisten “lesen” muß, um das an die Begleitung durch sein Dirigat weiter zu geben.

Auf jeden Fall hat mir das ganze sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich mit Abstand der älteste bin. Aber Spass macht es trotzdem. Und wer weiß, in dem Chor sind mehrere gute Stimmen, vielleicht kann ich diese ja noch zu mehr anspornen.

Am nächsten Freitag (21.12.07) wird in der Stadtkirche St. Michael in Jena früh um 10 die nächste Aufführung sein. D.h. für mich um 6.00 Uhr aufstehen, damit dann die Stimme warm ist, und ich singen kann. Die ist nämlich groß, und darin liegt die Herausforderung. Alleine, mit dem Gesang und dem Volumen der Stimme eine ganz Kirche zu füllen. Mal sehen, wie gut ich das hionbekomme. Vielleicht wackeln ja die Wände, wenn ich das hohe g auspacke. Natürlich gebrustet, was sonst ;-)

Also bis dann,

R. K.

Der Rest des Jahres Dienstag, Nov 6 2007 

Gestern war wieder einmal Probe mit dem so gerühmten Madrigalkreis. Leider sind die Termine für den Rest des Jahres festgelegt worden. Das heisst, dass die restlichen Wochenenden in diesem Jahr nicht so erholsam werden, wie ich das eigentlich geplant hatte. Ein Probenwochenende hier, da mal ein wenig Konzert…

Apropos Konzert: Wer das liest, und Lust auf das hören von schöner, etwas anspruchsvollerer Weihnachtsmusik hat und zu allem Überfluß auch die Möglichkeit für den Besuch eines Konzerts hat, hier die Termine:

02.12.07 17.00 Uhr in Ziegenhain / Jena
15.12.07 17.00 Uhr Klinikum / Mühlhausen
16.12.07 18.00 Uhr Schillerkirche / Jena
17.12.07 18.00 Uhr Klinikum Jena

Also wer Zeit und Lust hat…

R’hastus Khal