BAM! Sonntag, Nov 8 2009 

und da bist Du auf einmal sehr froh, wie gut es Dir geht – in Deinem Zimmer sitzend, einen riesigen Monitor vor Dir, Freunde, die Du anrufen kannst, und mit nicht ganz so viel Hass und Vorurteilen in Deiner Nachbarschaft, wie in anderen Gegenden…

Ich habe gerade LA Crash gesehen…

gefährliches Thema, auch für die Befragte Dienstag, Okt 20 2009 

Bezugsartikel
Dass Günter Wallraff oft Meinungen spaltet, ist ja hinlänglich bekannt. Aber dass eine Autorin, oder zumindest „Medienschaffende“ so daneben greifen kann, hätte ich jetzt selbst nicht so gedacht.
Sie behauptet tatsächlich, dass Rassismus primär eine „weiße“ Eigenschaft ist, und dass schwarze das nicht kennen würden, außer aus der Opfer – Rolle.
Ich bin der Meinung, dass Rassismus in unserem Alltag immer von der Mehrheit gemacht wird, und unter (Verhaltens-) Biologen manchmal auch Gruppendynamik und Abgrenzung einer Gruppe gegen „das Andere“ bezeichnet wird. Das würde bedeuten, dass jegliche Mehrheit eine wie auch immer geartete Minderheit „schikanieren“ wird, oder zumindest in irgendeiner Weise unterdrücken wird.
Ich schau nur mal über den großen Teich, da sehe ich, dass in „schwarzen“ Vierteln die weißen Diskriminiert werden, und vertrieben werden. Dann sehe ich, dass das in den Latino – Vierteln auch so ist, sowie in den chinesischen, etc.
Also komme ich zu dem Schluss, dass die werte Befragte befangen ist, und nur Ihr Leben in Deutschland anschaut, und das auch noch von einer sehr hohen Position aus. Ich möchte behaupten, dass die angesprochenen „No-Go-Areas“ für Sie auch bestimmte Viertel von Türken in Frankfurt sind. So wie sie das auch für weiße sind.

Ich will das nicht relativieren, auf das Thema muss in einer globalisierten Welt eine Antwort gefunden werden, die den „Landfrieden“ erhält, und solchen Minderheiten trotzdem das Leben hier in vernünftiger Weise ermöglicht. Aber wenn man einer Minderheit angehört, trotzdem einen gewissen Bildungsstand hat – obwohl es ja offensichtliche Nachteile bezüglich dieses Hintergrunds gibt – sollte man mit solchen „Exkklusivitätsaussagen“ vorsichtig sein. Nötigenfalls eine Nacht über so etwas schlafen, und das Gemüt beruhigen, bevor man dieses Interview veröffentlichen lässt!

Der Titel ist irreführend Freitag, Okt 16 2009 

Die Tschechen wollen aus einer abwartenden Haltung anscheinend noch Profit schlagen. Soweit, sogut. Man sieht ja, dass es sich für ein Land lohnen kann, noch etwas heraus zu holen (siehe Irland). Jedoch ist dies kein Grund, von gallischen Dörfern zu sprechen. Denn schließlich wollen die Tschechen ja anscheinend prinzipiell mitmachen. Das heißt, dass ein anderer Ratifizierungsweg gefunden werden muss.

Da man davon ausgehen muss, dass eine Europäische Union nur Gewicht auf der Weltbühne bekommt, wenn möglichst viele europäische Staaten darin vereinigt sind, sollte man an diesem Scheideweg doch einmal darüber nachdenken, bestimmte unwillige Staaten und Personen bis auf weiteres auf einen Status: assoziiert herabzustufen. Das könnten diesen Staaten mittelfristig auf die Beine helfen, und evtl. dazu führen, dass Sie wieder über ihre Zukunft nachdenken.
Da die gesamte Situation auf einen Machtpoker hinaus läuft, sollten sich die Staaten, die bereits ratifizierten noch einmal überlegen, wie sie weiterhin mit der Situation umzugehen gedenken. Im Moment sehe ich kein Druckmittel, um unwillige Staaten noch einmal auf eine Linie einzuschwören. Eine Gemeinschaft orientiert sich an Regeln, die jedes Mitglied einhalten sollte, wenn man gemeinsam erfolgreich sein will. Dann wird sich für die einzelnen Mitglieder auch ein ungefähr gleich verteilter Wohlstand einstellen, denn gerade nach dem neuen Regelwerk sollen sich ja Mehrheitsentscheidungen durchsetzen. Und wenn sich die großen zu viel heraus nehmen, werden die kleinen eben zusammen gegen sie arbeiten…

Ich bin dafür, solche „Querulanten“ auch notfalls von bestimmten Vorteilen ausschließen zu können, ohne der Bevölkerung die Möglichkeit zu nehmen, sich wieder für die EU zu entscheiden… Schließlich sind ja regierende auch nur Menschen, und von Ihrer persönlichen Geschichte geprägt. Und manchem scheint da der Blick für das Wohl des Volkes abhanden gekommen zu sein. Aber unsere globalisierte Welt schreit nach Gegengewichten zu immer mächtigeren großen Konzernen. Und die können ein kleines Land eher bedrängen, als ein großes Konglomerat. Und wenn sich die EU nicht beeilt, ein wenig einiger zu erscheinen, wird sie hinter großen Staaten als auch anderen Konglomeraten zurück fallen, und auf wen fällt das dann zurück?

Nunja, die Geschichte hat gezeigt, dass immer mal andere Weltteile mit Wohlstand und „Beherrschung der anderen“ dran ist. Hat sich das vom Orient (naher Osten) in den Okzident (Mitteleuropa) verlagert, danach neuerdings nach Nordamerika, dann ist wohl jetzt einmal der ferne Osten dran.
Es liegt an uns, den „verbleibenden Wohlstand“ zu sichern, oder vielleicht wieder aus eigener Kraft diesen Trend zu umgehen, oder eine Art Einklang mit aufstrebenden anderen Nationen zu finden, der in einer „Win-win-Situation“ endet.

wieder nichts gelernt Dienstag, Okt 13 2009 

Da sieht man es wieder, Macht korrumpiert, und außerdem schreit man immer nur nach mehr Macht. Was ich nicht verstehe, geht denn auch bei uns keiner mehr in die Schule, lernt etwas über die StaSi, oder doch zumindest über die GeStaPo? Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass es im damaligen Westdeutschland, aufgrund der übernahme der alten Verwaltungsstrukturen komplett versäumt wurde, totalitäres, reaktionäres – kurz gesagt: nationalsozialistisches Gedankengut – aus den Köpfen in der Verwaltung heraus zu bekommen. Kein Wunder, dass wir uns in letzter Zeit dem reaktionären Amerika annähern, alles nacheifern, inclusive einer völlig abgedrehten Idee, nach der es ewiges Wachstum geben kann… (nach Osten? – kleiner Scherz).

Nunja, was soll man sagen, was man durch Krieg nicht schafft, sollte man mit Diplomatie versuchen, man braucht ja irgendwann nur das Gebilde EU wieder um zu bennennen, dann hat man das alte Ziel ja erreicht, was schon mit der Errichtung der Einrichtung „deutscher Orden“ versucht wurde… mal sehen, wann es so weit ist. Aber bis dahin empfehle ich unermüdlich „Animal Farm“ und „1984″ sowie „451 Fahrenheit“ als Bettlektüre – für die nicht so lesewilligen Matrix und Equilibrium! Aber schließt die richtigen Schlußfolgerungen ;-)

wer an so einen Mist glaubt… Dienstag, Okt 13 2009 

ist eigentlich selber Schuld! Wer hat denn den Investment – Bankern und anderen „Bankiers“ den Floh ins Ohr gesetzt, dass es ein „ewiges, stetiges Wachstum“ (siehe dieser Artikel) geben könne?! Sowas kann doch nur aus Ländern kommen, in denen den Kindern in der Schule die Notwendigen Grundlagen nicht beigebracht werden. Das klingt ja so, als ob jeder Bürger in Deutschland irgendwann Bundeskanzler oder Bundespräsident werden könnte, und zwar alle gleichzeitig… Bei so viel Dummheit sollte man diese Leute doch nach solchen Äußerungen dauerhaft aus dem gesellschaftlichen, oder doch zumindest Bankenverkehr ausschließen! Ja ich weiß, es gibt auch Nobelpreisträger, die dieses Modell bevorzugen. Aber da kann man ja über das Kommitee der schwedischen Reichsbank nur den Kopf schütteln…

Die Japaner wieder… immer den richtigen Riecher… *g Mittwoch, Okt 7 2009 

so wird’s gemacht: Freitag, Sep 18 2009 

Die Stadt Linz ist in der Digitalen Zukunft angekommen, und versteht sich als „lokale Regierung“ als Dienstleister am Bürger, das wofür Regierungen ja eigentlich da sind.
Ich würde mir solche Modelle auch wünschen, abgesehen davon, dass Konkurrenz das Geschäft belebt, aber das ist doch einmal ein sinnvoller Ansatz, um den Bürgern etwas zurück zu geben.

Wie der Abgeordnete der SPÖ schon sagte, jedem Bürger werden Parks, Landschaften, etc. im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt, warum nicht auch im öffentlichen Raum „Internet“? Schöner Nebeneffekt ist, dass wahrscheinlich die Pflege jedes Parks kostspieliger ist…

sehr gute Idee! Montag, Aug 3 2009 

Ich bin durch Zufall auf etwas gestoßen, was mich sehr amüsiert hat, und weswegen ich eigentlich die meisten Informatiker mag… sie sind und bleiben Freaks, aber auf eine Liebenswerte Art und Weise…

Dieses „Etwas“ ist schon seit 1987 in Benutzung, und nennt sich „Beerware“ – Lizenz, und ist für sich eine gute Idee, vor allem wegen der Möglichkeiten (Bierdeckel schicken, Bier auf das Wohl des Erfinders trinken…)!

so far, hf

Fräulein Smillas Gespür… Montag, Jul 27 2009 

für Zeitpunkte.

Naja, eigentlich hätte ich den Titel anders gewählt, aber die Umstände zwingen mich zu dieser Verrenkung… Es gibt halt auch kein passendes Pendant für Männer… naja, wie auch immer.

Ich hab es heute mal wieder gemerkt, und musste über diesen Umstand mal wieder nachdenken:
Ich bin nichts ahnend, und völlig entspannt meinen morgendlichen Aufwachritualen nachgegangen, nach endlich langer Zeit aber aufgebrochen Richtung Arbeit. Nun, so weit, so gut, jedoch bin ich zwei Freunden begegnet, die völlig unpassender Weise und ziellos in einer Straße auf meinem Weg nach einer Hausnummer suchten. Nunja, ich kam just zum richtigen Zeitpunkt um noch im Telephongespräch des einen mitzuschneiden, dass es um eine andere bestimmte Straße ging. Damit konnte ich den beiden helfen, zu ihrem Ziel zu finden.

So weit ist das ja irgendwie nicht weiter verwunderlich. Doch mir passiert es alle Nase lang, dass ich irgendwem just im richtigen Zeitpunkt über den Weg laufe / fahre, um ihm in einer bestimmten manchmal kniffligen Situation aus der Patsche zu helfen.

Es ist schon eine Weile her, da begegnete ich einem Freund auf dem Weg von der Wohnungsgesellschaft zum Arbeitsamt. Ihm war die Zeit davon gerannt, er hatte noch ein Stück Weg vor sich. Da komm ich mit dem Auto vorbei, um Ihn noch schnell hin zu fahren. Oder meine Mutter liegt im Krankenhaus, wird entlassen, und ich hatte beschlossen, Sie zu besuchen. Ich kam genau im richtigen Zeitpunkt, um meinem Bruder noch ein paar Minuten Ruhe zu Hause zu verschaffen, der Sie eigentlich hätte abholen sollen. Ich war ja eh auf dem Weg.

Es gibt noch eine ganze Menge mehr Geschichten, und deshalb komm ich halt manchmal ins Grübeln…

Ideenanschübe Mittwoch, Apr 29 2009 

Bei der Bahn wird ja seit geraumer Zeit darum gestritten, wie sie denn nun an die Börse zu bringen sei. Ich favorisiere, aus Gründen der Chancengleichheit und sinnhaftigkeit und Sicherstellung der Funktion des Schienennetzes einen Börsengang der Bahn ohne dieses.
Jetzt haben die Diplomaten der EU-Staaten ein Gesetzespaket auf den Weg gebracht, dass die Regulierer der einzelnen Staaten für den Telecom – Sektor zusammenfasst, unter einer EU – Aufsichtsbehörde (Berec genannt – ein Akronym). Ich bin ja auch hier für eine Trennung der Provider von den Netzen, denn dann können für alle die gleichen Bedingungen erzeugt werden, und der am besten wirtschaftende Anbieter kann auch das beste Produkt für den Kunden bereitstellen.
Wenn es sowieso eine Regulierungsbehörde für jeden Markt gibt, in dem ein ehemaliges staatliches Unternehmen monopolartig fungiert und entscheidet, dann könnte man doch da gleich die Netze zusammenfassen. Diese Behörden könnten auch die Forderung nach Breitbandanbindung der ländlichen Gebiete ohne Hintergedanken erfüllen, und die abgelegeneren Orte könnten trotzdem sie vielleicht nicht mehr so viele Einwohner haben, trotzdem von regelmäßigem Bahnverkehr profitieren.
Ohne dass es die Gemeinden unverhältnismäßig mehr Geld kostet, alle wären zufrieden… was für eine heile und schöne Welt das geben könnte…

aber das Leben verläuft ja nunmal nicht im Konjunktiv ;-)

hf

R’hastus Khal

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