Die Japaner wieder… immer den richtigen Riecher… *g Mittwoch, Okt 7 2009 

ÜhesHingamine – oder Urlaub (Teil 1) Samstag, Jul 25 2009 

TALLINN ich komme…

Pünktlich am ersten Juli war es endlich so weit! Koffer gepackt, stand ich auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Jena Paradies und (m)ich erwartete die schönste Zeit des Jahres, dieses mal mit besonderen Leckerbissen gespickt.

Der Grund in Jena Paradies am Bahnhof zu stehen, und mich mit ca. 10 anderen Reisenden des Jenaer Madrigalkreises zu treffen, war ein Fest (was sonst). Und zwar waren wir auf dem Weg ins wunderschöne Tallinn (Estland) zum Sängerfest, genannt „Laulupidu“, welches zusammen mit dem „Tantsupidu“, einem Tänzerfest, stattfand.
Damit bin ich auch schon beim Titel: „Ühes Hingamine“, was soviel wie „zusammen atmen“ bedeutet. Dieses Fest ist kein Wettbewerb. Es geht für die Esten darum, zusammen zu singen. Estland ist ein Land der Sänger, und genau das repräsentiert dieses Fest. Da treffen sich also ~25.000 Menschen, und singen zusammen ein und dasselbe Lied, zeitgleich. Am 04. Juli war eine Parade durch Tallinn von allen Sängern, Orchestern und Tänzern angekündigt. Wir trafen uns an einem Tor der Altstadt, zogen einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, und liefen in den „singing Grounds“ ein. Dort war ein Sprecher auf dem Podest für die Dirigenten, dem Publikumsbereich zugewandt, von dem aus wir auf ihn zu liefen. Als ausländischer Chor sind wir als erste eingezogen, unter anderem mit einer finnischen Militärkapelle. Der Sprecher begrüßte uns also ca. 13:30 Uhr als eine der ersten Gruppen. Dann hatten wir bis zum Einzug der Tallinner Chöre, welche als letzte liefen, Zeit, und setzten uns an den Rand der einziehenden Chöre und sahen uns die Trachten an, mit Schlafen zwischendurch und Essen und allem drum und dran! Der arme Sprecher jedoch war von 13:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr beschäftigt, Gruppen zu begrüßen und anzusagen. Er konnte nicht einmal Pause machen, er wurde ja im estnischen Fernsehen gefilmt…
Danach war ein erstes Konzert angesagt, bei dem die Flamme entzündet wurde.

Was man von der Bühne als Publikum sieht, sind ca. 100.000 Zuschauer… und wie man im Bild [Publikum_1] erkennen kann, ist der Übergang von Sängern zum Publikum fließend. Das führte dazu, dass die Sängerinnen (die standen hinten oben in der Kuppel) eine Laola anfingen, und die über die ersten Zuschauer hinweg bis hinten hoch schwappte… bei Gelegenheit liefer ich das Video dazu…
Ebenfalls im Bild [Publikum_1] ist rechts ein blaues Zelt zu sehen, hinter dem (relativ schlecht zu erkennen) ein Podest ist, auf dem eine Frau steht. Das ist eine Dirigentin. Diese mussten mit kompletter Armbewegung alle dirigieren, ansonsten wäre es für die Frauen ganz schlecht zu sehen gewesen, was sie will. Das Podest, auf dem sie steht war eigentlich mit Tafeln behängt, die ein gelbes Muster auf blauem Hintergrund zeigten. Einer der Dirigenten war jedoch bei einem beschwingten, jazzigen Lied sehr überschwenglich und tanzte mit, sodaß durch seine Bewegungen die Tafel auf unserer Seite herab fiel, während des Konzerts!
Aber nicht nur die Dirigenten waren total mitgerissen von den Gefühlen, sondern auch wir. Ein Lied war etwas langsamer und getragen. Alle nahmen Ihre Arme und Hände nach oben, und wogten mit denen hin und her. Wir „ausländische“ haben nach kurzer Reaktionszeit mitgemacht… bei der Gelegenheit ergriff jemand wildfremdes hinter mir meine Hand, und wogte mit mir zusammen… Nunja, ich bin etwas nah am Wasser gebaut, und da ich sowieso schon überglücklich war, das miterleben zu dürfen, waren meine Dämme jedenfalls wesentlich zu klein gebaut… ;-)

Wir haben für dieses Gänsehautgefühl bei diesen Geschehnissen 2 Tage geprobt! Die Platzverhältnisse beim Singen waren mit der sprichwörtlichen Sardinenbüchse zu vergleichen. Aber dafür war uns immer warm, inmitten von 25.000 Mitsängern, die jeder ca. 100W Wärmeleistung abgeben (die Matrix lässt grüßen).
Doch die Endorphine während des Singens entlohnten für alles, was man den wackeren Streitern bestimmt ansieht. Wir saßen noch ca. 1h nachdem alles vorbei war auf den Stufen, und haben die Zeit einfach gebraucht, um alles zu verarbeiten und zu begreifen, was da mit uns passiert war.
Auf dem Photo sieht man im Hintergrund auch, dass die Esten fast alle in Trachten dort waren.

So, nachdem ich jetzt schon wieder schlucken muss, und mich zusammenreißen muss, weil ich immer noch total beeindruckt und bewegt bin, sag ich erstmal Tschüß, und melde mich mit dem Urlaub – Teil 2 zurück, der dann in Deutschland mit meiner besseren Hälfte stattfand…

TALLINN ich komme… (wieder)…

Credo? Donnerstag, Okt 23 2008 

Ruhig bleiben, freundlich nach den Märchen und Muttis Rezepten fragen, und hoffen, dass die anderen keine Texaner sind ;-)

Glanzstück…? Montag, Okt 13 2008 

Da hat der Herr Reich-Ranicky ja ganz schön vom Leder gezogen.

Aber mal ehrlich, ist es notwendig, da 4 h „rumzusitzen“, dass einem die Augen zufallen, und dann so zu pöbeln? Dass für den Herrn nur auf Arte oder 3sat nur ab- und zu gute Sendungen laufen, weiß er doch im günstigsten Fall nicht erst seit gestern!
Also bleibt festzuhalten, dass der geliebt – gehasste MRR eine schöne Show geboten hat, und mal wieder einem Fernsehpreis zu etwas Aufmerksamkeit verholfen hat.

Und, seien wir doch mal ehrlich, ein wenig Recht hat er.

R’hastus Khal

P.S.: zum schwelgen nochmal der Youtube Mitschnitt

Urlaub zum Zweiten Donnerstag, Okt 9 2008 

Tja, wie gesagt hab ich letzte Woche Urlaub gemacht. Eigentlich wollten wir ja in Waldshut sein, aber nach eingehender Recherche über die Wetterlage, und was wir denn vor hätten, haben wir uns entschlossen, unseren Urlaub in die Schweiz zu verlegen. Dort, vom Jura – Gebirge abgeschirmt, haben wir unser Domizil bei einem Freund in Neuchâtel aufgeschlagen. So konnte das schlechte Wetter in Deutschland machen was es will, wir haben die Schweizer Bergluft unter eitel Sonnenschein genossen.
Zuerst haben wir noch Montag Abend den Zirkus Knie besucht, welcher wohl der Schweizer Staatszirkus ist. Nach meinem letzten Besuch in einem Zirkus (ich war vom Alter her gerade zweistellig) konnte ich mich nur noch an eine Python erinnern, die mir auf die Schulter gelegt wurde. Aber das war in Jena, und mit nichts zu Vergleichen, was der Zirkus Knie bot. Atemberaubende Artistik, und alles, was man traditionell mit Zirkus verbindet. Auch der Begriff „Pausenclown“ hat endlich eine sinnvolle Bedeutung bekommen ;-)

Jedenfalls sind wir die folgenden Tage bis Donnerstag noch dort geblieben, haben uns unter anderem das „Musée des Horlogerie“ angesehen (für die, die kein Französisch können, es heißt profan Uhrenmuseum). Sehr interessant…
dann waren wir noch ein paar mal in Basel, und sind dann zurück nach Waldshut (als das Wetter besser wurde).
Wir haben dann Donnerstag Abend, weil wir nichts zu Essen in der Herberge hatten, noch Ausgegangen, und zwar in folgenden (unscheinbaren) Tempel, genannt „Templum“:

Dort habe ich die Templum – Platte genossen, das beste vom Lavagrill. Ich habe ein göttliches Rumpsteak gegessen, dann das „Beste vom Rind“ (den Fachbegriff hab ich natürlich vergessen) und ein Filet – Stück. Dabei war ein schön großes Rösti und eine sehr gute Pfeffersoße. Also ich würde jederzeit wieder dort hin gehen, um dieses Essen dort zu essen!
Aber das Beste folgt noch: Meine bessere Hälfte hat dort ein Schweineschnitzel (sie hatte keinen Appetit auf Kalb) Volcano gegessen. Dieses konnte sich mit der Größe derer aus der Grünen Gurke in WR (Insider Wissen mehr ;-) ) messen, vom Geschmack her (Zartheit, Geschmack) war es sogar noch mindestens eine Klasse besser. Einziger Wermutstropfen war, dass die Soße wirklich Volcano war, ich musste, als ich noch davon aß, mich zusammenreißen, nicht die Gardinen in Flammen aufgehen zu lassen.
Aber das Geld war es allemal Wert.

Zu guter Letzt waren wir noch an der Rheinfällen von Schaffhausen, und haben das Getöse plus Regenbogen an einem Tag geboten bekommen, der eigentlich bedeckt sein sollte. Auf dem Bild erkennt man es dadurch, das der Regenbogen ja bekanntlich nur sichtbar ist, wenn die Sonne scheint… :-D

Auf jeden Fall ein sehr gelungener Urlaub, was das Wetter betrifft, das darf die nächsten Jahre gerne so weiter gehen…

Bis auf Weiteres (jetzt wieder ohne Urlaub),

der R’hastus Khal

endlich Urlaub! Montag, Sep 29 2008 

Hab mir doch nochmal Zeit für meine Schokoladenseite genommen, und bin – schwuppsdiwupps – nach Waldshut – Tiengen gefahren.
Die nächsten Tage wird die Gegend westlich des Bodensees unsicher gemacht, mit Kulturprogramm, und (hoffentlich) auf jeden Fall einen Besuch bei den Rheinfällen in Schaffhausen. Wenn das Wetter mitspielt. Und ich… und…
Wie auch immer, in der Schweiz um Basel ist das Wetter besser, weil die Alpen als Regenschirm für Komplettwetterlagen bestens funktionieren… die nächsten Tage müssen also nur noch als Beweis für diese These herhalten…

also, bis demnächst…

der R’hastus Khal

wen wundert’s? Freitag, Sep 12 2008 

Ich habe gerade eine Sendung auf VOX gesehen, Wissenshunger.

In dieser Sendung habe ich schon zum zweiten mal gesehen, wie sie einen „Vergleich“ gemacht haben, zwischen Diskountwaren, und hochpreisigeren Supermärkten. Dann wird ein 3 – Gänge Menü verabredet, und zwei Paare, die aus dem jeweiligen Milieu kommen, und sich mit „Ihrem“ Supermarkt auskennen, gehen einkaufen. Dann wird von beiden Zutaten getrennt das Menü gekocht, von einem gelernten Koch.
Dann wird von allen alles gekostet und bewertet, und in der Regel, wen wundert’s, gewinnt der Diskounter.

Aber hier möchte ich doch einmal bedenken anmelden:
Denn, wie man sich denken kann, sind die Produkte aus dem Diskounter nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Und die Diskounter wachen mit Argusaugen über die Einhaltung bestimmter Regeln und Werte. Aber damit wars das auch schon mit den Vorteilen. Denn eigentlich sind viele Produkte, nicht oder nur begrenzt erhältlich, und bestimmte Produkte werden von den meisten Menschen nur bevorzugt, weil sie entweder mehr Zucker oder Fette enthalten, die einerseits Geschmacksträger sind, andererseits aber das Essen schön süß werden lassen. Außerdem sollte uns doch unser grünes Gewissen belehren, dass aus Spanien hergebrachte Kartoffeln, Apfelsinen, oder Tomaten aus den Niederlanden zwar schön billig sind, weil massenhaft produziert, aber sie bieten zwei Nachteile ggü. einheimischen: der erste und offensichtliche ist, dass es besser für unsere geliebte Erde ist, die einheimischen zu essen, aufgrund der Energie- und Schadstoffbilanz. Das zweite ist, dass die einheimischen Früchte später von der Pflanze getrennt wurden, und demnach reifer sind. Also sollten sie, bei sonst gleichen Bedingungen, besser schmecken.
Jaa, ich weiß, Mangos wachsen bei uns nicht, aber Äpfel, Tomaten und so schon.

Naja, ich weiß, auch bei mir regiert das Geld, deshalb würde ich vornehmlich auch zum Diskounter gehen. Aber wenn ich Geld habe, ja wenn ich einmal reich wär… ;-)

R’hastus Khal

\input{Richtigstellung} Montag, Apr 28 2008 

Einer meiner Freunde hat sich letztens darüber beschwert, dass man auf meiner Seite fast ausschließlich über den JMK was lesen kann, aber über die wichtigste Gruppe von allen, in denen ich aktiv bin, dne Octavians nur ein kleiner Seitenhieb im Post: „Gemeinsam gegen Kälte“, weil ich da gerade mit ein paar Sachen unzufrieden war.

Jedenfalls ist das ein untragbarer Zustand, auch für mich, und ich präsentiere, stolz bei Ihnen mitsingen zu dürfen, und Jenas Musiklandschaft mit zu verschönern, die
Octavians.

Für mich die spassigste Freizeitbeschäftigung, seit es Musik auf Erden gibt, oder, mit anderen Worten ausgedrückt: \Zitat läuft \Zitatende.

So, weiteres erfahrt Ihr auf:

unserer Homepage

und merke: der Name wird englisch ausgesprochen! Auch wenn das alle Welt so macht, der Name klingt auf deutsch einfach Sch***e!

Jetz isses raus,

liebe Grüße vom

R’hastus Khal

Diskurs über die Studentenversorgung Donnerstag, Mär 13 2008 

Ich habe mir, ob der netten Anregung, gedacht, es wäre vielleicht ganz nett, wenn ich auch mal über die „Studentenfresstempel“ in Jena berichte.

Zuerst muss man sagen, dass, ob der Studentendichte, Jena mit 3 Mensen und vielen Cafeterien gesegnet ist. Jedoch obliegt nur einer Mensa unter den dreien, die Krone in Sachen kulinarischem Genuss überreicht zu bekommen.
Zur Erklärung, für den Durchschnittsstudent bedeutet kulinarischer Genuß:

(a) reichliche Portionen (nicht umsonst an erster Stelle)
(b) einigermaßen abwechslungsreiche Kost
(c) nettes Ambiente mit schönen Nebenangeboten

Die erste betrachtete Mensa ist die an der Carl-Zeiss-Promenade, unverwechselbar durch ihr tolles DDR – Mosaik an der Ausgabewand. Als Versorgung für die werktätige Bevölkerung am längsten im Dienst, allerdings noch nicht allzulange für Studenten. Genauer gesagt, trat sie erst in den Dienst für Studenten, als sich die Fachhochschule neben dem Zeisswerk in alten Zeissgebäuden angesiedelt hatte. Die Mensa erfüllt sozusagen zwei Funktionen: Die Studenten versorgen, und einen großen Teil der am Standort Jena verbliebenen Zeissmitarbeiter.
Dieser Verbindung ist es zu verdanken, dass diese Mensa die mit Abstand größten „Grundportionen“ austeilt, und auf Anfrage, sogar ohne Murren, größere Portionen austeilt. Man fühlt sich sozusagen wie bei Mutter’n!
Bei der Abwechslung führt diese Mensa nicht,obwohl sie da nicht viel Boden verliert. Es gibt gute Kost, jeden Tag 5 Gerichte, wobei oft (nicht immer) ein ausgefallenes dabei ist. Ausgefallen heißt jetzt aber nicht, dass diese Gerichte mit Kerner’s Kochstudio(c) oder Lichter, Lafer, Lecker(c) zu vergleichen wären.

Das Ambiente an sich ist angenehm und dreigeteilt. Es gibt einen großen Mittagstischbereicht, in Grau und Blau gehalten. Es gibt einen Frühstücksbereich, in Gelb und Hellgrau, und einen Kaffeebereich, der gut zwischen die beiden anderen passt (das mein ich wörtlich).
Als zusätzliches Angebot gibt es eine passable Salattheke, die keine andere Mensa so bietet, und einen hervorragenden Dessertbereich mit abwechslungsreichen Inhalten, nebst Standardbestandteilen. Standard wäre z.B. Vanillejoghurt oder Schokojoghurt und Sahne. Der Abwechslungsreiche Teil wird durch Heidelbeeren, Erdbeeren in Fruchtsauce, Bananen-Vanille-Joghurt oder durch verschiedene Dessertcremes gestaltet. Natürlich nicht zur gleichen Zeit, versteht sich.

So, genug von meinem Diskurs für heute, ich präsentiere demnächst die anderen Mensen, und vielleicht die ein oder andere Cafeteria. Mal sehen.

Lasst’s Euch schmecken,

R’hastus Khal

Kartoffeln aus dem Lande Donnerstag, Feb 21 2008 

Süper – geniales Essen rund um die Kartoffel gibt’s in Jena am Markt, gegenüber vom Rathaus!

Dort ist das Essen an sich Preiswert und reichhaltig, mit vielen netten Varianten, so zum Beispiel ungarische Kartoffelsuppe, oder Ofenkartoffel Mexikanisch.

Auf jedenfall sehr zu empfehlen, für diejenigen, die in Jena mal schön essen wollen.
Einziges Manko: Das Lokal ist nicht allzu groß, deshalb ist entweder früh aufschlagen, oder reservieren angesagt.

Viel Spass beim Genießen der Kartoffel im „Kartoffelhaus No. 1″ am Markt

R.K.

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