\input{Richtigstellung} Montag, Apr 28 2008 

Einer meiner Freunde hat sich letztens darüber beschwert, dass man auf meiner Seite fast ausschließlich über den JMK was lesen kann, aber über die wichtigste Gruppe von allen, in denen ich aktiv bin, dne Octavians nur ein kleiner Seitenhieb im Post: “Gemeinsam gegen Kälte”, weil ich da gerade mit ein paar Sachen unzufrieden war.

Jedenfalls ist das ein untragbarer Zustand, auch für mich, und ich präsentiere, stolz bei Ihnen mitsingen zu dürfen, und Jenas Musiklandschaft mit zu verschönern, die
Octavians.

Für mich die spassigste Freizeitbeschäftigung, seit es Musik auf Erden gibt, oder, mit anderen Worten ausgedrückt: \Zitat läuft \Zitatende.

So, weiteres erfahrt Ihr auf:

unserer Homepage

und merke: der Name wird englisch ausgesprochen! Auch wenn das alle Welt so macht, der Name klingt auf deutsch einfach Sch***e!

Jetz isses raus,

liebe Grüße vom

R’hastus Khal

Lobeshymne Montag, Apr 21 2008 

Ich bin total beeindruckt von der Art, mit heiklen Sachen so fantastisch kreativ umgehen zu können, wie die Jungs von DeviantArt!
Wie gezeigt, habe ich meinen Desktop ja nach Vista - Style aussehen lassen, weil ich die Taskbar etwas schöner finde, und ansonsten der alte Windows - Look doch verstaubt ist. Jedenfalls hab ich überlegt, die Seite in “befreundete Seiten” aufzunehmen, da ich aber keinen persönlichen Kontakt zu den Leuten habe, wäre das wohl etwas übertrieben. Vielleicht mach ich eine Kategorie oder Page mit “Besuchenswerte Seiten” als Titel. Mal sehen.

So far, will ich erstmal so auf die Seite DeviantArt hinweisen.

hf,

Andreas

Konzert “Gemeinsam gegen Kälte”… Samstag, Apr 12 2008 

…mit Herrn Beckstein in der Stadtkirche in Jena bei Mitgestaltung durch die “Octavians” fand gestern Abend statt.

Ich poste über solche Sachen ja eher selten, aber an dem Konzert gestern haben mich mehrere Sachen fasziniert.

Der Herr Beckstein, ein guter bis sehr guter (eigentlich hab ich nicht so richtig Ahnung) Cellist, hat zwei Suiten von J.S. Bach aufgeführt, namentlich die erste und die dritte aus einer Zusammenstellung von sechs Suiten für Violoncello.
Das faszinierende daran war aber nicht unbedingt, was er so gespielt hat. Das hätten einige andere ebenso gut gemacht, zudem ist der Klang eines Cellos für mich nicht unbedingt das erhebenste, was man an Instrumenten so hören kann. Aber er hat einiges von dem, was Bach so in diese Stücke hineingeschrieben hat, erklärt. Und zwar in einer Weise, dass auch ein Laie das verstehen konnte. Ich habe mit Musiktheorie ja sonst eher weniger am Hut, weil das Ganze relativ trocken und schwer verdaulich ist. Er hat aber immer ein Beispiel aus diesen Suiten zur Hand gehabt, und hat Besonderheiten erklärt. Das fand ich persönlich sehr interessant und Beispielhaft. So kann man vielleicht auch anderen Menschen, die nicht 15€ übrig haben, diesen Stoff näher bringen. Ich denke da an Schulen, und Musikunterricht.

An sonsten wurde mir das Konzert prinzipiell durch meine Mitsänger verleidet, die sich nicht Ihrem Alter entsprechend verhielten, was das Zuhören an sich relativ erschwerte.

Bis denne,

R.K.

Rap und Schiller und Goethe und Schulen… und ein Freund mittendrin Mittwoch, Mär 5 2008 

Der Titel verrät eigentlich schon alles!

Einer meiner Freunde, der Doppel U macht halt selbst Musik… und ist halt dabei, Schiller und Goethe wieder an den deutschen Schulen zu verbreiten. Er rappt sozusagen die alten Texte auf neuen Beatz, und trifft damit den Zahn der Zeit. Mehrere Auftritte im Fernsehen, 50 Gigs in den ersten zwei Monaten dieses Jahres… der Junge hat Erfolg, aber keine Freizeit. Schade, dass ich ihn heute, sozusagen jetzt, das erste mal in diesem Jahr sehe, d.h. ich hab sozusagen Glück, dass ich ihn gerade angetroffen habe.

Wer weitere Infos will, schaut einfach auf seine Website oder auf seine Myspace Seite.

Also, Word up, weiter so…!!!

Auf jeden Mann

Verkündigung Donnerstag, Dez 13 2007 

Nein, nein, keine Angst, ich bin noch nicht gläubig. Zumiondest nicht im herkömmlichen Sinne mit in einen Tempel (Kirche) gehen, beten, Rituale befolgen usw.
Aber ich habe selbst verkündigt! Jetzt muss ich der Religion doch noch Tribut zollen, denn ohne die Religion hätte ich das nicht tun können. Wie so manches Lied, sind die meisten größeren Werke, die um die Weihnachtszeit aufgeführt werden, natürlich mit religiösem Hintergrund.

Aber von Anfang:
Ich habe für einen Freund einen Part in einem Stück von Schelle: “Actus Musicus auf Weyh-nachten” übernommen. Zur Erklärung: Schelle war Thomas Kantor nach Heinrich Schütz und vor J.S. Bach. Von ersterem hat er gelernt, letzteren hat er beeinflusst. Das merkt man auch deutlich, da man, wenn man Werke von Bach zur Weihnachtszeit hört, eindeutig merkt, dass bestimmte Elemente von Schelle inspiriert sind.

Meine Rolle in diesem Stück war die des Verkündigers, auch genannt Evangelist. Ich habe also das erzählt, was so getan wird, was passiert. In der Prosa wird das Erzähler genannt (für diejenigen, die nicht so oft Weihnachtsgeschichten gehört haben).
Jedenfalls war gestern die Aufführung mit dem Orchester der Musik - und Kunstschule und einem Chor der Jenaplan - Schule. Das ist jetzt nichts weltbewegendes, aber für jemanden, der noch nie ein Rezitativ gesungen hat, ist das eine Herausforderung, und jeder hat mal klein angefangen.

jetzt hat der schon wieder so ein Fremdwort benutzt

Jaja, ich erklär es ja schon:
Also, der Evangelist ist ein Solist, der die Geschehnisse schildert. Das wird in der klassischen Musik, wie gesagt, durch einen solistischen Part (Tenor / Bariton - Stimmlage) mit Basso Continuo (Cello / Kontrabass) und einem Begleitinstrument ausgeführt. In meinem Fall war das ein Cembalo. Und die Weise, wie der Solist das vorträgt, wird Rezitativ genannt. Es orientiert sich also in der Singweise an dem gesprochenen Wort, wird aber auch musikalisch mit Schwerpunkten gesungen, um das ein wenig dramatischer zu gestalten. Das ganze wird vom Solisten relativ frei interpretiert, also der Dirigent hat wenig Einfluß. Dabei sollte aber ein Konsens zwischen Solist und Begleitung herrschen, denn es gilt immer noch eine Art Takt zu wahren. Das heißt, dass der Solist die Geschwindigkeit nach Dramaturgie anpassen kann, aber er das nicht allzu beliebig ändern sollte, damit die Begleitung noch mitkommt. Und die Verbindung zwischen Solist und Begleitung wird durch den Dirigenten übernommen, der sozusagen den Solisten “lesen” muß, um das an die Begleitung durch sein Dirigat weiter zu geben.

Auf jeden Fall hat mir das ganze sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich mit Abstand der älteste bin. Aber Spass macht es trotzdem. Und wer weiß, in dem Chor sind mehrere gute Stimmen, vielleicht kann ich diese ja noch zu mehr anspornen.

Am nächsten Freitag (21.12.07) wird in der Stadtkirche St. Michael in Jena früh um 10 die nächste Aufführung sein. D.h. für mich um 6.00 Uhr aufstehen, damit dann die Stimme warm ist, und ich singen kann. Die ist nämlich groß, und darin liegt die Herausforderung. Alleine, mit dem Gesang und dem Volumen der Stimme eine ganz Kirche zu füllen. Mal sehen, wie gut ich das hionbekomme. Vielleicht wackeln ja die Wände, wenn ich das hohe g auspacke. Natürlich gebrustet, was sonst ;-)

Also bis dann,

R. K.

dancen, auf die andere Art Montag, Nov 19 2007 

Ich gehe nun schon seit geraumer Zeit, d.h.seit 3 Jahren, regelmäßig jede Woche einmal zum Tanzen, und hab mich zum Glück auch stetig verbessert. Das führte dazu, dass ich seit einem halben Jahr Assistent für eine Tanzlehrerin an einem Abend in der Woch bin, und in einem Tanzkurs mittanze, der gemeinhin als der höchste bezeichnet wird. ‘ob er das ist sei jetzt mal dahin gestellt’ Jedenfalls haben wir seit September angefangen, eine Formation einzustudieren, die so langsam die komplette Form annimmt.

Wie sollte es anders sein, ist sie natürlich zu einer der kitschig - schönsten Melodien des Film - Multiversums gestaltet, “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” (”Tři oříšky pro Popelku”). Jaja, ich bin schon gespannt. Gestern bin ich bei der Extra - Probe das erste mal durch (fast) die komplette Formation durchgekommen *freu* :-D !

Mal sehen, wie das dann am 08. / 09.12. klappt!

Bis dann,

R.K.

P.S.: falls jemand zu einem Tanzball mitkommen möchte, und Karten haben möchte, sollte er bei mir Bescheid geben. Kostenpunkt ist um die 20 € exclusive Getränke und Essen, das gibt’s á la carte und muss dementsprechend bezahlt werden.

Die faszinierende Beschreibung des idealen Staates Montag, Nov 12 2007 

Ja, ich habe das nächste Buch angefangen zu lesen. Ich bin, ob der ersten Zeilen, der Meinung, das schonmal probiert zu haben, aber jetzt werde ich es zu Ende bringen.
Dieses Mal habe ich mich der sog. “Weltliteratur” zugewandt: “Gulliver’s Travels” von Jonathan Swift, einem irischen Autor und, nebenbei, Pfarrer. Über Swift wird ja gesagt, dass er überzeugter Pazifist ist, und dabei auch noch Katholik, hmm, naja, auf jedenfall hat er seinem Werk einen “Brief” vorangestellt, in dem sich ein Autor (ebenjener Gulliver) über die sogenannten “Yahoo’s” in der Regierung und generell zu Hause aufregt…

Das erinnert mich doch an eine Firma… ob da jmd den Namen seiner Firma nach einem Weltroman benannt hat? Wenn ja, ist das ein schwerwiegender Fehler, weil Yahoo in eben jenem Werk negativ gebraucht wird. In erster Näherung.

Ich bin jedenfalls noch nicht weit, vielleicht im zweiten oder dritten Kapitel, nichts desto trotz hat Swift schon Anzeichen der Staatsform in Liliput gegeben. Er schreibt immer von “learned people” oder “… Emperor, who is a renowned patron of learning …” Jaja, da zeigen sich die Züge des aufgeklärten Absolutismus, oder, wie in England ja praktiziert, die konstitutionelle Monarchie. Ich bin gespannt, in welche Richtung das noch geht, da ich zwar prinzipiell weiß, wohin das ganze geht, aber das Werk als ganzes, ungefiltertes noch nicht wahrgenommen habe.

Ich denke, ich werde nochmal was nach dem Buch schreiben, um aufzuklären, in wie weit es langwierig, oder schwierig zu lesen ist. Und um meinem Leser meine Meinung aufzuzwängen ;-)

Sucht! Freitag, Nov 9 2007 

Ja, ich gebe es zu, ich bin süchtig. Nicht nur nach diversen Büchern oder Storylines, sondern neuerdings wieder nach Computerspielen. Ich hab schon seit längerem ein Spiel am Wickel, das auf meinem Zweitcomputer (jaja, dekadent! von wegen, ist ein Pentium mit 90 MHz) läuft, genannt Battle Isle 3. Ist Rundenbasiert, mit schönen Kampfszenen, wenn eine Einheit eine andere Angreift. Macht super viel Spass, und wird nach endlich langen Missionen auch richtig schwer.

Aber ich hab auch meine alte Liebe zu Echtzeitstrategiespielen wieder ausgegraben. Ja, ich habe die Klassiker, wie Starcraft incl. Broodwar, Warcraft III und Rome Total War gespielt, und spiele ab - und zu immer noch. Aber ich muss sagen, dass ein Spiel, welches mir vom Ghent empfohlen wurde, alles toppt. Zumindest im Moment ;-) . Ein dreifaches Lob, und preiset die Erfinder und Entwickler, C&C3 Tiberium Wars Kane Edition. Ja, dieses schöne und ansehnliche Spiel ist im Moment meiner Meinung nach non plus ultra.

Mal sehen, wie lange!

R. K.

Schön umschrieben Mittwoch, Nov 7 2007 

Ich habe gerade gestern Abend das Buch “Going Postal” von Terry Prattchett zu Ende gelesen! Ich bin total begeistert von seiner Art, aktuelle Dinge mitsamt Technik und Vorgängen drumherum in seine Scheibenwelt zu übertragen.

Als kleines Beispiel zum Finanzwesen:

Bei Finanzen geht es nicht um das Geld an sich, sondern darum sicherzustellen, dass es am Ende eines Regenbogens einen Topf voll Gold für jedermann gibt. Vorausgesetzt, natürlich, man geht nicht hin und sieht nach!

Und ein weiteres Beispiel zu Regen:

Es Nieselte, aber nicht den üblichen leisen, sondern einen Nieselregen, der umherwaberte, mit einem leichten Gewichtsproblem.

(Frei nach T. Pratchett)

Ich weiß, es ist ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, aber ich finde, das umschreibt das Finanzwesen, auch in unserer Welt, sehr treffend! Also das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

R. K.

Der Rest des Jahres Dienstag, Nov 6 2007 

Gestern war wieder einmal Probe mit dem so gerühmten Madrigalkreis. Leider sind die Termine für den Rest des Jahres festgelegt worden. Das heisst, dass die restlichen Wochenenden in diesem Jahr nicht so erholsam werden, wie ich das eigentlich geplant hatte. Ein Probenwochenende hier, da mal ein wenig Konzert…

Apropos Konzert: Wer das liest, und Lust auf das hören von schöner, etwas anspruchsvollerer Weihnachtsmusik hat und zu allem Überfluß auch die Möglichkeit für den Besuch eines Konzerts hat, hier die Termine:

02.12.07 17.00 Uhr in Ziegenhain / Jena
15.12.07 17.00 Uhr Klinikum / Mühlhausen
16.12.07 18.00 Uhr Schillerkirche / Jena
17.12.07 18.00 Uhr Klinikum Jena

Also wer Zeit und Lust hat…

R’hastus Khal

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