Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, lässt sich selten noch etwas retten. Und wenn, dann nur mit äußerster Anstrengung verbunden. Das IOC hat wahrscheinlich, damit der schöne Schein gewahrt wird, den chinesischen Ausrichtern ein paar Gefallen getan. Das leider zum Nachteil des Sports und zum Missfallen einiger, die einen „ehrlichen“ Sport wollen.
Jetzt, im Nachhinein noch Blutproben und extra – Tests zu machen, wenn viele unangemeldete Tests nicht machbar waren, halte ich für Augenwischerei.
Die Herren sollten sich an ihre eigene Nase fassen und aufpassen, dass die olympischen Spiele nicht eine Nischenveranstaltung werden, denn das werden sie definitiv, wenn die Mehrheit das Gefühl hat, dass nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht.
Ich mein, den Sprung von Sydney zu Athen könnte man noch mit besseren Trainingsmethoden erklären, ich bezweifle aber, dass die Chinesen rechte Mittel angewendet haben, um bei Olympia in ihrem Land unangefochtener erster zu werden. Die Berichterstattung von ARD und ZDF haben das eindrücklich gezeigt, und die Sprünge in den Medaillenspiegeln stellen das nochmal dar: Sydney Athen Peking
Viel Spass beim Nachdenken,
R’hastus Khal