Auf und Ab, wie Ping Pong Donnerstag, Mär 27 2008 

Schonmal auf die Blogveröffentlichungsrate geschaut?

Ich war am Anfang recht Produktiv, was dann zum Jahreswechsel, sozusagen Jahreszeitenbedingt, nachließ, und dann seit Feb 08 wieder ansteigt… Das Leben ist halt ein Auf und Ab wie Ping Pong, wie Clueso es schon sang/rappte.
Und siehe da, ich hab den März kurz vor Ende nochmal “geboostet” (ich hasse Neuhochdeutsch / Denglisch)

neu Donnerstag, Mär 27 2008 

Ja, wie der Titel schon sagt, hab ich mir einmal etwas teureres gegönnt, ein Bonusosterei sozusagen.
Ein Brandneues Notebook von HP für 502,90 €! Mit allem SchnickSchnack den man für das Studium so braucht… leider auch mit Windows Vista. Aber da man noch eine Version von XP Pro zu Hause hat, kümmert man sich darum wenig, und installiert das einfach. Dummerweise sind die Teiber, ausser für Vista, nicht installiert, und auf der mitgelieferten CD nicht zu finden.
Das hieß für mich dann, ab ins Netz (So auf Arbeit), und das ganze mal schnell von der HP Website gesaugt (734 MB in 30 min im Handbetrieb, d.h. Dateiauswahl per Mausklick, und Nachrichten lesen, während die einzelnen Dateien geladen werden *grins*). Schlau, wie jeder Hobbyadministrator ist, hab ich alles installiert, und es ging alles seinen Gang, wunderbar, der Lappi lief, da kommt einem die geniale Idee, noch mal eben das BIOS (Stand April 2007 oder so) auf März 08 zu flashen. Naja, mir war bis dato kein einziger Fall bekannt, bei dem das gravierend schief gegangen war, den mir bekannten Habby- und nicht-hobby-Administratoren auch nicht. Trotzdem hatte ich meinen Lappi erfolgreich dahin gebracht, dass er nach dem Flash neu gestartet werden musste, und dann nicht einmal zum HP - üblichen Bootauswahlmenü kam, d.h. ihc hatte nicht einmal die Chance, eine Bootfähige CD einzulegen, und das angerichtete rückgängig zu machen.

Gott sei Dank hat HP einen wunderbaren Service zu bieten, die ohne Anstand auf eigene Kosten und mit einem Namenhaften Paketzusteller das Ding bei mir abholten, was aber bedeutet, dass der/das (?) Laptop bis nach Polen in die Europazentrale muss, was insgesamt mit Hin- und Rückweg 5 Werktage dauert. Schade, aber ich muss wohl noch eine Weile auf das unabhängige Arbeiten “und nicht immer auf Arbeit rennen um ins Internet zu kommen” verzichten.

So kann’s gehen, wie die Beatles schon sangen: “And so it goes”, aber das ist eine andere Geschichte,

Der R’hastus Khal

Bloß nicht… Montag, Mär 17 2008 

… krank werden!

Schon gar nicht, wenn man seit 2003 die Nachrichten über die Krankenhäuser gehört hat. Endlich hat auch mal ein Nachrichtenmagazin darüber berichtet: Der Spiegel hat klar und deutlich ausgedrückt, worum es geht.

Top Leistung des Spiegels, magere Leistung der Bundesregierung. Wenn die Unfälle der letzten Monate in den Kliniken, als Patienten vom OP -Tisch fallen, mit diesem Artikel im Hinterkopf betrachtet werden, kommt man nur zu dem Schluss: bloß nicht… krank werden.

Zudem werden ja auch die Pflegekräfte angeklagt, wenn irgendetwas passiert. Statt dass tiefer nach den Ursachen geforscht wird und die entsprechenden Politiker oder Krankenhausmanager mal gefragt werden, ob das denn zu verantworten ist, wenn sie doch diejenigen sind, die die Pflege organisieren müssten…

Wie gesagt: bloß nicht…

Diskurs über die Studentenversorgung Donnerstag, Mär 13 2008 

Ich habe mir, ob der netten Anregung, gedacht, es wäre vielleicht ganz nett, wenn ich auch mal über die “Studentenfresstempel” in Jena berichte.

Zuerst muss man sagen, dass, ob der Studentendichte, Jena mit 3 Mensen und vielen Cafeterien gesegnet ist. Jedoch obliegt nur einer Mensa unter den dreien, die Krone in Sachen kulinarischem Genuss überreicht zu bekommen.
Zur Erklärung, für den Durchschnittsstudent bedeutet kulinarischer Genuß:

(a) reichliche Portionen (nicht umsonst an erster Stelle)
(b) einigermaßen abwechslungsreiche Kost
(c) nettes Ambiente mit schönen Nebenangeboten

Die erste betrachtete Mensa ist die an der Carl-Zeiss-Promenade, unverwechselbar durch ihr tolles DDR - Mosaik an der Ausgabewand. Als Versorgung für die werktätige Bevölkerung am längsten im Dienst, allerdings noch nicht allzulange für Studenten. Genauer gesagt, trat sie erst in den Dienst für Studenten, als sich die Fachhochschule neben dem Zeisswerk in alten Zeissgebäuden angesiedelt hatte. Die Mensa erfüllt sozusagen zwei Funktionen: Die Studenten versorgen, und einen großen Teil der am Standort Jena verbliebenen Zeissmitarbeiter.
Dieser Verbindung ist es zu verdanken, dass diese Mensa die mit Abstand größten “Grundportionen” austeilt, und auf Anfrage, sogar ohne Murren, größere Portionen austeilt. Man fühlt sich sozusagen wie bei Mutter’n!
Bei der Abwechslung führt diese Mensa nicht,obwohl sie da nicht viel Boden verliert. Es gibt gute Kost, jeden Tag 5 Gerichte, wobei oft (nicht immer) ein ausgefallenes dabei ist. Ausgefallen heißt jetzt aber nicht, dass diese Gerichte mit Kerner’s Kochstudio(c) oder Lichter, Lafer, Lecker(c) zu vergleichen wären.

Das Ambiente an sich ist angenehm und dreigeteilt. Es gibt einen großen Mittagstischbereicht, in Grau und Blau gehalten. Es gibt einen Frühstücksbereich, in Gelb und Hellgrau, und einen Kaffeebereich, der gut zwischen die beiden anderen passt (das mein ich wörtlich).
Als zusätzliches Angebot gibt es eine passable Salattheke, die keine andere Mensa so bietet, und einen hervorragenden Dessertbereich mit abwechslungsreichen Inhalten, nebst Standardbestandteilen. Standard wäre z.B. Vanillejoghurt oder Schokojoghurt und Sahne. Der Abwechslungsreiche Teil wird durch Heidelbeeren, Erdbeeren in Fruchtsauce, Bananen-Vanille-Joghurt oder durch verschiedene Dessertcremes gestaltet. Natürlich nicht zur gleichen Zeit, versteht sich.

So, genug von meinem Diskurs für heute, ich präsentiere demnächst die anderen Mensen, und vielleicht die ein oder andere Cafeteria. Mal sehen.

Lasst’s Euch schmecken,

R’hastus Khal

Drääsd’n Montag, Mär 10 2008 

Jaja, die Dresdner, und Ihr Volksentscheid…

Soweit, wie ich mich erinnern kann, ist der erste Dresdner Volksentscheid, für eine weitere Elbquerung, schon eine Weile her. Als die Stadt nun endlich die Pläne aufgreift, und das Ganze umsetzen will, fährt Ihr natürlich unglücklicherweise die UNESCO dazwischen. Ist natürlich blöd, das die wichtigen Geldgeber für den Erhalt des Status - Quo im Elbtal sind.
Nichtsdestotrotz wird im Elbtal angefangen, eine Brücke zu bauen, obwohl ein weiteres Volksbegehren sich dagegen ausgesprochen hat. Da sind wir wieder bei der ach so ungeliebten Demokratie (siehe unten) ;-)

Jedenfalls würde ich als freier Jurist, der sonst wenig zu tun hat (siehe Abmahnungen wegen bestimmten Vergehen im Internet, u.a. EBay), ein Verfahren wegen Verdachts auf Vorteilsnahme etcpp. anstrengen. Ich weiß, keiner wird das machen, weil der Jurist davon kein Geld sieht. Aber trotzdem. Ich empfinde es als äußerst verdächtig, wenn eine Stadtregierung so mir nichts dir nichts ein Volksbegehren beiseite wischt, und schnellstmöglich anfängt, eine Brücke in ein Kulturerbe hineinzubauen, und sich vor allem selbst einer Menge Geld zu berauben… nicht zu vergessen den Imageschaden für die Touristenstadt als auch für die Stadt an sich, deren Bürger sich eigentlich durch die Handlungen ihrer Oberen beschämt und benutzt fühlen müssten. Ich würde einem solchen Stadtrat in der nächsten Wahl meine Zustimmung entziehen, egal, welcher Partei er angehört.

Tja, dumm nur, dass der gemeine Bürger sich durch Wählergeschenke von den wichtigen Einschnitten in seiner Umgebung zu sehr ablenken lässt. Das gilt jetzt wiederum für ganz Deutschland. Siehe Ära Kohl, und, mit Abstrichen, auch für die Ära Biedenkopf. “König” Kurt hat zwar viel bewegt in Sachsen, aber der Sumpf in Juristerei und Polizei, von dem Anfang letzten Jahres noch die Rede war, kommt ja auch nicht von jetzt auf gleich.

Jaja, die Politik und die Wirtschaft…

R.K.

Jaja, die (un-)geliebte Demokratie Donnerstag, Mär 6 2008 

Mir ist heute früh eine Ausgabe des “Neuen Deutschland” in die Hände gefallen. Zugegeben, das ist nicht gerade die objektivste Zeitung, die man lesen kann, aber immerhin scheint sie die politischen Veränderungen in Deutschland besser zu beobachten, als so manch anderer “Journalismus - Verein”.

Sie haben am Dienstag über einen Sachverhalt berichtet, der mir in den Medien die ich sonst so studiere, nicht aufgefallen ist:
Es gibt Bestrebungen der Komission, die sich mit der Föderalismusreform beschäftigt, die Volksentscheide bezüglich der Fusion von Bundesländern abzuschaffen.

Ich finde diese zunehmende Tendenz zur politischen Entmündigung des Bürgers dramatisch. Ich fühle mich da immer ein wenig an Verhältnisse der Weimarer Republik erinnert, wo es gegen Ende, “weil der Staat anders nicht mehr hätte regiert werden können”, immer mehr zu Einschnitten in die persönliche Entscheidungsfreiheit des Bürgers kam. Ich bin der Meinung, dass die tendenzielle Radikalisierung der Jugend und jungen ERwachsenen zu einem großen Teil aus dem Gefühl des Verlusts der Entscheidungsfreiheit und Mitbestimmung resultiert.
Ein staatliches System, dass dem Bürger die Möglichkeit gibt, über solch grundsätzliche Gegebenheiten, wie der Zugehörigkeit zu einem Bundesland, mitzuentscheiden, es dem Bürger wesentlich einfacher macht, sich mit diesem System zu identifizieren. Ich finde es grundfalsch, wenn es den “oberen” (also denen, die Regieren, oder vorgeben das zu tun) gegen den Strich geht, dass der Bürger einen freien Willen hat, und halt nunmal nicht jedem beliebigen Bundesland angehören will, dass man einfach dessen Mitbestimmung übergeht. Ein solches Denken, Aussprechen und vorallem ernsthaft in Erwägung ziehen diese Mitbestimmung abzuschaffen, kann doch nur zur Radikalisierung und Ablehnung des derzeitigen Systems führen.

Wir sollten doch eigentlich alle aus der Weimarer Republik gelernt haben. Ansonsten lege ich den sogenannten “demokratischen” Entscheidungsträgern und Entscheidungsfindungsgremien ernsthaft solche Romane wie 1984 oder 451° Fahrenheit ans Herz.

Vor allem muss man sich mal überlegen, was das für einen Aufschrei geben würde, wenn die entsprechenden betroffenen Bürger davon erfahren würden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Mehrheit der Berliner sich dagegen wehren würde, mit Brandenburg zusammengelegt zu werden. Dito für Bayern mit irgend einem angrenzenden Bundesland. Ganz zu schweigen von den Bedenken der Sachsen, Thüringer und Sachsen - Anhaltiner gegeneinander…

So, meinem Unmut habe ich jetzt Ausdruck verliehen, mir geht’s gleich viel besser. Noch besser würde es mir gehen, wenn ich wüsste, dass ein paar Leute das lesen.

Na dann, bleibt schön demokratisch:

Zur Erinnnerung: Demos und Kratia sind griechische Worte, und bedeuten: Demos = Volk und Kratia = Herrschaft!

R’hastus Khal

Rap und Schiller und Goethe und Schulen… und ein Freund mittendrin Mittwoch, Mär 5 2008 

Der Titel verrät eigentlich schon alles!

Einer meiner Freunde, der Doppel U macht halt selbst Musik… und ist halt dabei, Schiller und Goethe wieder an den deutschen Schulen zu verbreiten. Er rappt sozusagen die alten Texte auf neuen Beatz, und trifft damit den Zahn der Zeit. Mehrere Auftritte im Fernsehen, 50 Gigs in den ersten zwei Monaten dieses Jahres… der Junge hat Erfolg, aber keine Freizeit. Schade, dass ich ihn heute, sozusagen jetzt, das erste mal in diesem Jahr sehe, d.h. ich hab sozusagen Glück, dass ich ihn gerade angetroffen habe.

Wer weitere Infos will, schaut einfach auf seine Website oder auf seine Myspace Seite.

Also, Word up, weiter so…!!!

Auf jeden Mann

noch eins aus der Scheibenwelt Dienstag, Mär 4 2008 

Ich hatte das unendliche Glück, von meiner Freundin bewichtelt zu werden, zu einem der üblichen Anlässe. Jedenfalls ist sie immer sehr aufmerksam, und hat sehr schöne Geschenkideen.
Dieses, pardon, letztes Jahr bekam ich in der Vorweihnachtszeit das Buch “Thud” von Terry Pratchett geschenkt. Ich habe es gerade angefangen, und finde es, wie man im englischen so schön sagt (ohne auf die allseits bekannte Präsidentschaftskandidatin anzuspielen): “hilarious”.

Es geht um einen Mord, der in Ankh-Mopork (der “Hauptstadt” der Scheibenwelt, oder zumindest der größten Stadt) unter Zwergen geschieht, zu allem Unglück in einer Zeit, wo ein Gedenktag für eine Schlacht zwischen Zwergen und Trollen ansteht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Kommandeur der Wachen von Ankh-Mopork, der das zu allem Unglück, und um die Stadt in relativem Frieden zu halten, irgendwie aufdecken muss, wer das war, und denjenigen zur Rechenschaft ziehen soll.
Terry Pratchett glänzt mal wieder durch seine bestechend komische Sicht auf die kleinen Dinge, so z.B. das “Bluenose”, welches es ermöglicht, dem Benutzer durch einen kleinen “Imp” eine Nachricht schnellstmöglich über die “Klackstower” in der ganzen Scheibenwelt zu verbreiten. Wie gesagt, wunderschöne Anspielungen auf technische Neuerungen…

Ich bin noch ziemlich am Anfang, weil ich einfach nicht so oft zum Lesen komme, aber die Aufmachung der Geschichte an sich ist schon mal sehr schön, weiter so bitte!

der R.K.

diebische Freude Mittwoch, Feb 27 2008 

Tja, da hat der VFB Stuttgart wohl die Partie auf die leichte Schulter genommen. Jena kann halt auch austeilen, und ist ja bekanntermaßen auswärts seit Anfang November unbesiegt. Sowohl im Pokal, als auch in der Liga. Ich weiß, in der Liga steht der FC im Moment nicht so gut d, und auch ich hätte mir lieber einen Dreier gegen Mainz gewünscht, aber andererseits wird Jena durch den Pokal nach einem eventuellen Absteigen genügend Geld haben, um die meisten Spieler vielleicht zu halten. Abgesehen von Jan Simak, der meiner Meinung nach definitiv zu einem der Erstliga - Clubs abwandern wird. Er wäre ja auch ganz schön dämlich, wenn er die offerten für sein eigenes Weiterkommen ausschlagen würde. Das ist halt das Los der Zweitligaklubs. Sie sind nunmal die Trittleiter für die Talente der ersten Bundesliga. Siehe Bernd Schneider. Aber genug davon, ich freu mich für den FCC den deutschen Meister besiegt zu haben, und hoffe, dass sie im Halbfinale auf einen großen Klub treffen, nicht gerade auf Wolfsburg oder den BVB, denn die würden die Sache wahrscheinlich ernst genug nehmen…

Naja, da es im INet nicht in Erfahrung zu bringen ist, wer als nächstes gegen den diesjährigen Pokalschreck spielt, heißt es auch für mich warten. Aber ich freue mich schon diebisch auf das nächste Spiel.

An alle verbleibenden: fangt schon mal an zu zittern… (harharhar) :-P

der R’hastus

Kartoffeln aus dem Lande Donnerstag, Feb 21 2008 

Süper - geniales Essen rund um die Kartoffel gibt’s in Jena am Markt, gegenüber vom Rathaus!

Dort ist das Essen an sich Preiswert und reichhaltig, mit vielen netten Varianten, so zum Beispiel ungarische Kartoffelsuppe, oder Ofenkartoffel Mexikanisch.

Auf jedenfall sehr zu empfehlen, für diejenigen, die in Jena mal schön essen wollen.
Einziges Manko: Das Lokal ist nicht allzu groß, deshalb ist entweder früh aufschlagen, oder reservieren angesagt.

Viel Spass beim Genießen der Kartoffel im “Kartoffelhaus No. 1″ am Markt

R.K.

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